06-03-2008 Beijing Rundschau
8 Prozent -Ziel der chinesischen Wirtschaftsentwicklung in diesem Jahr
 

Auf der Ersten Tagung des 11. Nationalen Volkskongresses hat der chinesische Ministerpräsident Wen Jiabao am 5. März in Beijing den Rechenschaftsbericht der Regierung erstattet. Dabei betonte er, dass ein zu rasches Wirtschaftswachstum zu einer Überhitzung der Ökonomie führen könne und strukturelle Preissteigerungen die Gefahr einer Inflation bergen. Diesen beiden Herausforderungen zu begegnen sei die vorrangige Aufgabe der makroökonomischen Steuerung. Das anvisierte Wachstumsziel der chinesischen Wirtschaft liege in diesem Jahr bei acht Prozent.

Weiter sagte Wen Jiabao, auf der Grundlage der Strukturoptimierung, der Effizienzerhöhung, der Verbrauchssenkung und des Umweltschutzes solle das Bruttoinlandsprodukt um etwa 8% steigen. Dabei seien vor allem viele inländische und internationale Faktoren umfassend berücksichtigt worden. Das Augenmerk richte sich auf die Fortsetzung einer stabilen und relativ schnellen wirtschaftlichen Entwicklung. Es soll verhindert werden, dass einseitig und blindlings um Wachstumsraten miteinander gewetteifert wird, damit eine gleichmäßige und stetige Entwicklung von Wirtschaft und Gesellschaft realisiert werden kann.

In den vergangenen fünf Jahren lag das erwartete Ziel der Wirtschaftsentwicklung stets bei acht Prozent. Das Bruttoinlandsprodukt erreichte jedoch fünf Jahre in Folge ein Wachstum von jeweils rund zehn Prozent.

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