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Deutsche Botschaft feiert 25. Jahrestag der deutschen Einheit

Von Wei Hongchen  ·   2015-09-25  ·  Quelle:Beijing Rundschau
Stichwörter: Pressekonferenz
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Am 25. September fanden in der deutschen Botschaft die Feierlichkeiten zum 25. Jahrestag der deutschen Einheit statt. Botschafter Michael Clauss lud zu diesem Anlass zu einer Pressekonferenz. 

Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es zwei deutsche Staaten, erst 1990 wurde Deutschland  offiziell wiedervereinigt, ein epochales Ereignis, das Deutschland und Europa ein ganz neues Gesicht gegeben und die Welt verändert hat. Am 3. Oktober begehen die Deutschen aus diesem Anlass ihren Nationalfeiertag 

„Wenn man die deutsche Wiedervereinigung vor 25 Jahren erwähnt, denkt man unweigerlich auch an das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 70 Jahren", erklärte Botschafter Clauss. Nach 1945 hatten die Deutschen keine Hoffnung, sich eines Tages wiedervereinigen zu können. Dass es dennoch dazu kam, war laut Clauss auf zwei Voraussetzungen zurückzuführen: Zum einen das Verhalten Deutschlands, das seine Vergangenheit akzeptierte und seine Geschichte ernst nahm. Zum anderen die Versöhnung mit Nachbarländern wie Frankreich und Polen, die dazu führte, dass man wieder Vertrauen zu Deutschland fasste. 

Die deutsche Wiedervereinigung vor 25 Jahren brachte auch das Ende des Kalten Krieges mit sich. Dies war  eine Voraussetzung für die Globalisierung, von der heute Deutschland und China profitieren. „Das Ende des Kalten Kriegs und der Beginn der Globalisierung waren auch notwendige Bedingungen für Chinas enormes Wirtschaftswachstum und seine politische Wiederauferstehung", betonte Clauss. 

Bei der deutsch-chinesischen Zusammenarbeit liege der Schwerpunkt in den nächsten Jahren auf Innovation, inklusive Industrie 4.0 und Made in China 2025, so Clauss weiter.  Obwohl sich die Industrie in beiden Ländern auf einem unterschiedlichen Entwicklungsniveau befinde, gebe es noch großen Spielraum, um sich wechselseitig zu ergänzen. 

Clauss äußerte sich auch zur Flüchtlingskrise, die zurzeit Europa und vor allem Deutschland bewegt. „Deutschland ist darauf vorbereitet, tausende, sogar Millionen Flüchtlinge aufzunehmen", so Clauss. Deutschland sei eine alternde Gesellschaft, die Aufnahme von Flüchtlingen bedeute mehr neue Arbeitskräfte, mit diesem Argument versuche Bundeskanzlerin  Angela Merkel ihre Landsleute von den positiven Effekten der Krise zu überzeugen. Flüchtlinge seien hilfreich für Deutschland, wenn es gelinge, sie in die deutsche Gesellschaft zu integrieren, so Clauss. „Wegen der kulturellen Unterschiede ist das die größte Herausforderung für Deutschland seit zehn Jahren", betonte er.  

Auch ein kurzer Abstecher zum aktuellen Abgas-Skandal rund um VW durfte in seiner Rede nicht fehlen. Welche Auswirkungen die Affäre auf deutsche Unternehmen und Marken haben wird, ist seiner Ansicht nach noch unklar. „Es ist aber klar, dass der Skandal die Verkäufe in China beeinflussen wird", erklärte er. Die Auswirkungen werden sich seiner Einschätzung nach jedoch in Grenzen halten, da die Manipulationen nur Dieselfahrzeuge betreffen, die in China verboten sind. 

Zum neuen japanischen Sicherheitsgesetz wollte sich Clauss nicht äußern, Deutschland gebe grundsätzlich keine Kommentare zu den Beziehungen eines Partnerlandes zu einem Drittland ab, erklärte er . 

Eine Neuigkeit hob sich Clauss noch für den Schluss auf. Bundeskanzlerin Angela Merkel wird China Ende Oktober erneut einen Besuch abstatten. Das genaue Datum steht allerdings noch nicht fest. 

 

 

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