Der chinesische Staatspräsident Xi Jinping hat am Dienstag in Beijing die Delegation der chinesischen Kuomintang-Partei unter der Leitung der Parteivorsitzenden Hung Hsiu-chu empfangen. Dabei hat Xi mehrere Vorschläge für die Entwicklung der Beziehungen zwischen den beiden Seiten der Taiwan-Straße unterbreitet. Persönlichkeiten aus allen Gesellschaftsschichten und Taiwaner Medien haben das Treffen als positiv bewertet. Sie meinten, die Rede Xi Jinpings sei wegweisend für die Entwicklung der Beziehungen zwischen beiden Seiten der Taiwan-Straße und die Vertiefung des Austausches.
Xi Jinping habe den „Konsens des Jahres 1992" und die Ablehnung einer „Unabhängigkeit" Taiwans bekräftigt. Dies sei eine klare Warnung. Die Ablehnung der „Unabhängigkeit" Taiwans sei eine Grundlinie, die nicht zu übertreten ist, sagte der Vorsitzende der Taiwaner „New Party", Yok Mu-ming.
Zeitungen in Taiwan haben am Mittwoch ausführlich über das Treffen berichtet. Der Besuch Hungs auf dem chinesischen Festland habe demnach die gleiche politische Bedeutung wie die Friedensreise des ehemaligen KMT-Präsidenten Lien Chan im Jahre 2005.