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09-10-2007 Traditionelle tibetische Kultur und Kunst
Traditionelle tibetische Kultur und Kunst
Dank der relativen Stabilität der Gesellschaft und Wirtschaft, besonders aufgrund der tatkräftigen Unterstützung der Zentral- und Lokalregierung für die Entwicklung des lamaistisch geprägten Kulturwesens, erlebten die traditionelle tibetische Kultur und Kunst in der Qing-Zeit ihre Blüte. Mit der Entwicklung der Geistes- und Naturwissenschaften und durch die Aufnahme von wichtigen Aspekten der Kultur im Landesinnern entstand immer mehr Neues. Auf dem Gebiet der Literatur wurden Lyrik und Roman entwickelt, beides wichtige literarische Formen. In diesem Zeitraum entwickelten sich Bildhauerei, Architektur und Malerei weiter. Nach dem Ausbau erstrahlte der imposante Potala-Palast in neuem Glanz. Paläste, Burgen und Klöster zeichnen sich durch ihre kunstvolle Konstruktion aus, die Licht, Farbe, Raum und Gestalt geschickt miteinander kombiniert. Nicht zuletzt ist im Sommerpalast Norbulingka der Baustil der Gärten im Landesinnern zu sehen.
Seit der demokratischen Reform 1959 befolgt die chinesische Regierung die Politik der Pflege und Entwicklung der traditionellen tibetischen Kultur und Kunst, was sich in vielen Bereichen als erfolgreiches Engagement erwiesen hat. Wertvolle Kulturgegenstände werden staatlich geschützt. Von 1956 bis 1996 hat die Zentralregierung Tibet über 200 Mio. Yuan zugewiesen, um eine große Anzahl von Klöstern und Bauwerken, einschließlich des Jakhang-Klosters und des Potala-Palastes, zu renovieren. Volkstümliche literarische Werke wurden gesichtet, so wurde z. B. das weltbekannte „Gesar-Epos“, das als volkstümliche Ballade mündlich überliefert wurde, zum wichtigen Forschungsthema der Sozialwissenschaften bestimmt. Hierfür ist ein spezielles Forschungsinstitut ins Leben gerufen worden. Die Untersuchung von tibetischer Volksliteratur, Oper, Musik, Tanz- und Balladenkunst ist gerade ins Werk gesetzt worden. Seit der Gründung des Autonomen Gebiets Tibet ist eine große Anzahl von hervorragenden tibetischen Künstlern sowie literarischen und künstlerischen Werken entstanden. Bis 1996 hatten über 20 tibetische Ensembles andere Länder besucht, um dem dortigen Publikum einen Einblick in die traditionelle tibetische Kultur und Kunst zu geben. Die Tibetologie entwickelt sich seit Jahren weiter. Es gibt derzeit in Tibet und anderen Landesteilen insgesamt über 50 Forschungsinstitute für Tibetologie. 1986 wurde das Chinesische Forschungszentrum für Tibetologie in Beijing gegründet. Es hat tibetologische Werke herausgegeben und mehrere akademische Symposien und internationale Tibetologie-Foren veranstaltet. Die Forschung im Bereich traditionelle tibetische Medizin und Arznei hat große Fortschritte gemacht. Derzeit gibt es in Tibet eine Hochschule für traditionelle tibetische Medizin, 10 Krankenhäuser für traditionelle tibetische Medizin und drei Hersteller von tibetischen Medikamenten. Über 1000 Menschen beschäftigen sich in Tibet mit der traditionellen tibetischen Medizin. Die traditionelle tibetische Kultur und Kunst erscheinen wie Perlen in der Schatzkammer der gesamtchinesischen Kultur. (Verlag für Fremdsprachige Literature) |
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