09-10-2007 In die Heimat Lhasa zurückkehren
In die Heimat Lhasa zurückkehren
Chen Xuebin, Luo Hongbing

Laut Frau Cangmoqug haben die Regierungen aller Ebenen des Autonomen Gebiets Tibet in den letzten Jahren dem Verwandtenbesuch tibetischer Landsleute im Ausland und ihrer Niederlassung im Vaterland große Aufmerksamkeit geschenkt und ihnen, ihren Bedingungen entsprechend, Unterstützung gewährt. Beispielsweise können alle heimgekehrten tibetischen Landsleute, die sich in Tibet niederlassen wollen, von der Regierung einen Zuschuss in Höhe von 2000 Yuan erhalten, während diejenigen, die größere finanzielle Schwierigkeiten haben, mehr Unterstützung mit Materialien, Fonds und Wohnungen erhalten können. Informationen zufolge stellt die Regierung jährlich Geldsummen für den Bau von Wohnungen in den Gebieten Xigaze, Nagqu, Shannan, Ngari und Nyingchi zur Verfügung, um heimgekehrte tibetische Landsleute unterzubringen. Allein in Lhasa wurden im Jahr 1984 die Wohngebäude Ramogyi und Sangzhub Kangsa und 1995 ein Wohngebäude Bolingka für heimgekehrte tibetische Landsleute gebaut. 1987 wurde ein Wohngebäude Zhagyi zur Unterbringung heimgekehrter tibetischer Landsleute erworben. Auf diese Weise sind 370 heimgekehrte tibetische Haushalte untergebracht worden. Darüber hinaus wurden einige von diesen heimgekehrten tibetischen Landsleuten je nach ihren Arbeitsfähigkeiten von Regierungsorganen wie dem Komitee der Politischen Konsultativkonferenz des Autonomen Gebiets Tibet, dem Volkskongress der Stadt Lhasa, den Gewerkschaften und den Frauenverbänden aller Ebenen angestellt. Die religiösen Persönlichkeiten unter ihnen sind normalerweise in Klöstern, Tempeln bzw. religiösen Organisationen unterbracht.

Yexei Dorje wurde aufgrund seiner Erfolge in den Bereichen Entwicklung der Privatwirtschaft und Anstellung von auf Arbeit wartenden jungen Leuten zum Abgeordneten des Volkskongresses des Autonomen Gebiets Tibet und dem Mitglied des Komitees der Politischen Konsultativkonferenz des Bezirkes Chengguan der Stadt Lhasa gewählt. Auch Cedain Wangqug wurde zum Mitglied des Komitees der Politischen Konsultativkonferenz des Bezirkes Shannan gewählt.

Yexei Dorje sagte, dass er aus einer Feudalherrfamilie in der Gemeinde Lhakang des Kreises Lhozhag im Gebiet Shannan stamme. Allerdings bedenke die lokale Regierung seine familiäre Herkunft und seine Flucht ins Ausland nicht, sondern begrüße sie, in die Heimat zurückzukehren. Außerdem teile die Regierung ihm eine Wohnung und Land zu. Nachdem er für die Entwicklung der lokalen Wirtschaft bestimmte Beiträge geleistet habe, arrangiere die Regierung ihn, einen Besuch von 13 Provinzen bzw. Städten zu machen und wähle ihn zum Abgeordneten des Volkskongresses des Autonomen Gebiets. Er habe nach der Rückkehr einen tiefen persönlichen Eindruck von der lockeren Politik der Zentralregierung gegenüber Tibet, die die Menschen zu sorglos gemacht habe. Daher finde er, dass seine Alternativ, zur Niederlassung ins Vaterland zurückzukehren, richtig sei.

Wie Yexei Dorje führt Cedain Wangqug ein wohlhabendes Leben. Mit der Steigerung des Einkommens seiner Familie hat er ein neues Haus gebaut und einen Farbfernseher und einen Kühlschrank erworben. Seine Frau ist als Reiseführerin tätig. Ihr Sohn besucht eine Mittelschule. Seine Familie ist glücklich und voller Zuversicht in ihre Zukunft.

Seit 1979 ist eine große Anzahl von tibetischen Landsleuten aus mehr als 20 Ländern und Regionen, darunter u. a. Indien und Nepal, nach Tibet zurückgekehrt, um ihre Verwandten zu besuchen oder sich dort niederzulassen. Ende 1997 hat das Autonome Gebiet Tibet insgesamt 22 116 heimgekehrte tibetische Landsleute empfangen, davon haben sich 2200 in Tibet niedergelassen.

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