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01-04-2008 Quelle: Radion China International
China kritisiert Stellungnahme des Europäischen Außenministerrats zur Tibet-Frage
China ist sehr unzufrieden mit den Ergebnissen der inoffiziellen Konferenz des Europäischen Außenministerrats zur Lage im chinesischen Autonomen Gebiet Tibet. Dies sagte die chinesische Außenamtssprecherin Jiang Yu am 30. März vor der Presse. Die Tibet-Frage sei eine innere Angelegenheit Chinas, ausländische und internationale Organisationen hätten kein Recht, sich in die Innenpolitik Chinas einzumischen, so Jiang weiter. Die Sabotageakte in Tibet beeinträchtigten das kulturelle und religiöse Leben der Bewohner des Autonomen Gebietes und störten empfindlich das Alltagsleben der Menschen. Dies seien schwere Verletzungen der Menschenrechte und Gewalttaten gegen Leben und Eigentum der Bürger. Jedes verantwortungsbewusste Land weltweit würde gesetzeskonforme Maßnahmen ergreifen, um derartige Verbrechen zu bekämpfen. Die chinesische Regierung lege konsequent Wert auf den Schutz der Menschenrechte und die Förderung der Entwicklung der Kultur und Religion in Tibet. China habe den finanziellen und personellen Einsatz zum Schutz und Wiederaufbau der kulturellen und religiösen Stätten in Tibet verstärkt. China fordere die Europäische Union und deren Mitgliedsländer dazu auf, keinen Doppel-Standards zu vertreten und die Tatsachen objektiv wahrzunehmen. Ansonsten würden die Gewalttaten der Separatisten gefördert, so Jiang Yu. |
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