03-04-2008 Quelle: Radio China International
"China Daily" verurteilt separatistische Handlungen der Dalai-Lama-Clique
 

Die in Beijing herausgegebene Zeitung "China Daily" hat am 2. April einen Artikel unter dem Titel "So where does the 'middle path' go?" von Yi Duo veröffentlicht.

In dem Artikel heißt es unter anderem, der Dalai Lama habe vor kurzem behauptet, sein Standpunkt zum "Mittelweg" sei unverändert geblieben. Gleichzeitig habe er jedoch der Hoffnung Ausdruck verliehen, dass "chinesische Spitzenpolitiker mit den Tibetern substantielle Gespräche führen mögen ". Es stelle sich also die Frage, was der "Mittelweg" des Dalai Lama genau beinhalte, und welche Forderungen der Dalai Lama an die Zentralregierung stellen wolle?

Weiter heißt es in dem Artikel, der sogenannte "Mittelweg" bedeute eine Verleugnung der Zugehörigkeit Tibets zu China. Der "Mittelweg" beinhalte zudem eine Missachtung des gegenwärtigen politischen Systems in Tibet. Auch werde dadurch angeblich ein "Großtibet" angestrebt, das es so in der Geschichte noch nie gegeben habe. Dieses "Großtibet" setze die Abwanderung anderer Nationalitäten und den Abzug der chinesischen Truppen ein, so der Artikel.

Der Dalai Lama wolle somit ganz offenkundig eine versteckte Unabhängigkeit verwirklichen, was jedoch zu dauerhaften Kontroversen und zu Chaos führen würde.

Der Artikel führt weiterhin aus, dass in den vergangenen Jahren die chinesische Regierung stets mit großer Geduld Kontakt mit dem Dalai Lama gesucht habe. Sollte der Dalai Lama ernsthafte Gespräche suchen, so müsse er die Planung von weiteren Sabotageakten einstellen und seine Aktivitäten zur Spaltung Tibets aufgeben. Dies gelte als grundlegende Voraussetzungen für Kontakte und Gespräche, so der Artikel.

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