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21-07-2008 Quelle: China.org.cn, China Daily
Von Sydney nach Beijing
Im Alter von 36 Jahren hat sich Xu Ping als freiwillige Helferin beim Beijinger Olympischen Organisationskomitee (BOCOG) gemeldet, um ihren eigenen Traum von Olympia zu verwirklichen. Xu, die an der Universität Sydney einen Abschluss in Außenhandel gemacht hat, arbeitet normalerweise auf selbstständiger Basis, wodurch sich ihre Arbeit gut mit Reisen verbinden lässt. Schon bei den Spielen 2000 in Sydney hat sie als Freiwillige gearbeitet. Nun wiederholt sie diese Erfahrung in Beijing. "Die Spiele in Sydney waren ein großes Fest, und wir Freiwilligen hatten so viel Spaß!", erklärt sie China Daily. "Kaum hatte ich erfahren, dass meine Heimatstadt zum Austragungsort gewählt worden war, habe ich mich auch schon um eine Stelle als freiwillige Helferin beworben." In Sydney wurde sie damals dank ihrer Erfahrungen im internationalen Handel und ihrer guten Sprachkenntnisse - sie spricht fließend Englisch und Japanisch - sofort akzeptiert. "Wir arbeiteten jeden Tag 6 Stunden lang. Das Erste, was wir täglich machten, war Sonnencreme auf unsere Haut aufzutragen", sagte sie. "Die Arbeit an sich war nichts Besonderes, nur tägliche Routine und einfache Dinge. Aber ich habe den Besuchern gerne geholfen." "Leider ist es unmöglich, die Spiele zu verfolgen, während man arbeitet", ergänzt sie. Nach ihrer Rückkehr nach Beijing suchte Xu nach einer Möglichkeit zur Verwirklichung ihres Traums. Während sie die offizielle Webseite der Beijinger Freiwilligenvereinigung besuchte, las sie, dass das BOCOG noch Freiwillige für die Vorbereitungen der Spiele suchte. "Es war mir gleichgültig, ob ich eine Freiwillige im Vorfeld der Olympiade werden würde oder für die Spiele selbst, ich wollte einfach nur helfen", sagt sie. Von Anfang an hat Xu fünf Tage die Woche jeweils 8 Stunden für das BOCOG gearbeitet. Ihre Aufgaben in der Abteilung für Internationale Beziehungen umfassen das Übersetzen von Dokumenten, den Empfang internationaler Gäste und das Verfassen von Konferenzmaterialien. Ihre positive Einstellung und ihre hervorragenden Leistungen brachten ihr eine unerwartete Ehre: einen Platz auf der BOCOG-Liste der Top 10 der Freiwilligen für die Vorbereitungen der Olympischen Spiele. "Ich bin aber noch immer nicht an Interviews und Fototermine gewohnt, ich will nicht, dass die Öffentlichkeit über mein Privatleben Bescheid weiß", sagte sie. "Wenn allerdings meine Geschichte andere Menschen zur freiwilligen Mitarbeit motivieren kann, habe ich damit kein Problem." |
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