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21-07-2008 Quelle: China.org.cn, China Daily, 26. Juli 2007
Wang Tao: Gegen das Spucken
Nur besondere Menschen können besondere Probleme lösen. Der ehemalige Soldat, der das öffentliche Spucken auf Beijings Straßen bekämpfen soll, mag vielleicht gewöhnlich aussehen, sein Einsatzwille übersteigt jedoch herkömmliches Pflichtbewusstsein bei weitem. Wang Tao wurde vor 35 Jahren in einem Dorf in der nordchinesischen Provinz Shanxi geboren und schloss sich im Alter von 18 Jahren der Armee an. Nachdem er die Armee im Jahr 2000 verlassen hatte, arbeitete er in einem Krankenhaus in der Provinz Hebei, ehe er nach Beijing kam und sich um ehemalige Arbeiter des Büros für Umweltschutzmanagement des Stadtbezirks Xicheng kümmerte. Im vergangenen Jahr nahm sein Leben jedoch eine überraschende Wendung, als er beschloss, eine Aktion gegen Spucken und Straßenverschmutzung zu leiten. Er startete die Aktion "Grüner Specht", die Freiwillige dazu aufruft, die Straßen sauber zu halten und Menschen dazu bringen soll, ihre unhygienischen Angewohnheiten aufzugeben. Er gründete auch die Webseite www.jintan.org, Chinas erste Webseite zur Information und Diskussion über die Vermeidung öffentlichen Spuckens. "Manchmal fühle ich mich einsam und niedergeschlagen, wenn ich unfreundliche Blicke bekomme, nachdem ich jemanden zur Entfernung seiner Spucke aufgefordert habe," sagt er. Aber bis zu den Olympischen Spielen 2008 müsse etwas unternommen werden, sagt er, denn "dann wird das Verhalten der chinesischen Bevölkerung international beachtet werden und das Image der Chinesen sollte positiv sein." |
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