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19-10-2007 Quelle: china.org.cn
Zentralbank verlangt Sicherheiten von Kreditgebern
![]() Die chinesische Zentralbank wird von kommerziellen städtischen und ländlichen Kreditgebern das erste Mal seit 20 Jahren verlangen, Geld zu deponieren, um so Bargeld vom Markt zu absorbieren. Dies hat Shanghai Securities News am 17. Oktober unter Berufung auf nicht näher genannte Quellen berichtet. Die People's Bank of China wird voraussichtlich für Drei-Monats-Rücklagen 2,91 Prozent Zinsen und für Ein-Jahres-Rücklagen 3,44 Prozent Zinsen zahlen, die selben Raten wie für ausgestellte Wechsel, heißt es in dem Bericht. Die Bank verlangte in den Jahren 1987 und 1988 von ihrer Zweigstelle in Guangdong und den ländlichen Banken Sicherheiten von 5 Milliarden Yuan, um die Kreditstruktur anzupassen. Der Betrag wird diesmal vermutlich nicht höher als 100 Milliarden sein, heißt es in dem Bericht Am 13. Oktober hatte die Zentralbank in der Bemühung, Liquidität abzuschöpfen und das Wachstum der Kredite zu bremsen, die Rücklagenbedingungen für kommerzielle Kreditgeber zum achten Mal in diesem Jahr angehoben. Der Mindestreservesatz – der Geldbetrag, den eine Geschäftsbank bei der Zentralbank hinterlegen muss – wird ab 25. Oktober für Yuan-Einlagen um 0,5 Prozentpunkte auf 13 Prozent angehoben. Die Zentralbank veranstaltet außerdem wöchentlich Versteigerungen von Wechseln, um überflüssiges Bargeld vom Bankensystem abzuziehen.
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