07-01-2008 Quelle: Radio China International
Chinas wirtschaftliche Leistungen von 2007 weltweit anerkannt
 



Für China war 2007 wiederum ein Jahr mit stabilem und schnellem Wirtschaftswachstum. Mit dem Wachstum ging eine Erhöhung des Einkommensniveaus der städtischen und ländlichen Bevölkerung einher. Große Erfolge wurden zudem bei der Energieeinsparung und bei der Emissionsreduzierung erzielt. All diese Leistungen wurden weltweit anerkannt.

In den ersten drei Quartalen dieses Jahres konnte China 16 Billionen Yuan RMB erwirtschaften. Das waren 11,5 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. So zeigen sich Experten davon überzeugt, dass das Wirtschaftswachstum in diesem Jahr mit Sicherheit bei über elf Prozent liegen wird. Dazu sagt Franz Jessen, stellvertretender Leiter der EU-Delegation in Beijing:

"Bereits im Jahr 2000 hat sich die chinesische Regierung zum Ziel gesetzt, innerhalb von zehn Jahren das Bruttoinlandsprodukt (BIP) zu verdoppeln. Ich bin mir sicher, dass China alle für das elfte Fünfjahresprogramm abgesteckten Vorgaben realisieren kann."

Seit Anfang dieses Jahres verzeichnet China überdies ein schnelles Konsumwachstum. Davon konnte die Volkswirtschaft in den ersten drei Quartalen zu 37 Prozent profitieren. Im Vergleich dazu stiegen Export und Investitionen eher schleppend. In den ersten drei Quartalen ist die Exportwirtschaft gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres lediglich um 0,6 Prozent gewachsen, während die Investitionen sogar zurückgegangen sind.

Michael Jett ist Vorstandsvorsitzender des britischen Konzerns BBA. Chinas Konsumwachstum führt er vor allem auf die Erhöhung des Einkommens der Konsumenten und den Ausbau der sozialen Absicherung des Landes zurück:

"Das schnelle Wachstum des Konsums zeigt, dass der Lebensstandard und das Einkommensniveau der Chinesen ständig steigen."

Statistischen Angaben zufolge sind die Einkünfte der städtischen und ländlichen Bewohner in den ersten drei Quartalen des Jahres jeweils um 13,2 Prozent beziehungsweise um 14,8 Prozent gewachsen. Außerdem hat sich Chinas soziales Absicherungssystem in diesem Jahr noch flächendeckender entwickelt. Die Zahl der Menschen, die eine Renten-, Kranken- oder Arbeitslosenversicherung abgeschlossen haben, hat stets zugenommen. Der Grund dafür ist, dass die Finanzbehörden die Aufstockung der sozialen Leistungen verstärkt haben. Dies würdigte auch Vivek Arora, Vertreter des Internationalen Währungsfonds in China:

"Meiner Meinung nach ist es ein gutes Phänomen, dass die chinesische Regierung die Ausgaben in gewissen sozialen Bereichen wie Bildung und Gesundheitswesen augenfällig verstärkt hat. Dies dient sowohl der Erhöhung des Lebensniveaus der Bevölkerung, als auch der ausgewogenen Entwicklung unter makroökonomischer Steuerung."

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