Briefe ins Paradies
Mit einem weißen Ballon werden Tausende und aber Tausende Briefe an die Todesopfer des verheerenden Erdbebens in Wenchuan in den Himmel geschickt. Dies ist Teil des Aktionskunstprojekts "Briefe ins Paradies” am 29. Juni in Beijing. Der Kaligraph Zhu Yongling hat Emailbotschaften, die nach dem Erdbeben als Zeichen der Trauer und der Anteilnahme im Internet veröffentlicht worden waren, mit Tusche und Pinsel auf Papier geschrieben und so in kalligraphische Werke verwandelt. Die Schriftrollen sollen am 12. Mai 2009, dem ersten Jahrestag der Katastrophe von Wenchuan verbrannt und vergraben werden, um damit die Trauer der Bevölkerung um die Opfer zum Ausdruck zu bringen. Nach Angaben der Organisatoren handelt es sich dabei nicht um eine innovative Form der Erinnerung, sondern vielmehr um den Versuch, traditionelle chinesische Trauerrituale wieder aufzunehmen. (von Wang Wenjie)


1 2 3 4 5 6


5
Über Beijing Review | Über Beijing Rundschau | Rss Feeds | Kontakt | Aboservice | Zu Favoriten hizuf ügen
Adresse: BEIJING RUNDSCHAU Baiwanzhuanglu 24,
100037 Beijing, Volksrepublik China