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24-10-2007 Quelle: Radio China International
Die Deutsche Börse zieht chinesische Unternehmen an
Ausländische Finanzplätze werben zunehmend mit Erfolg um die Gunst chinesischer Unternehmen. Nachdem die US-Börsen New York Stock Exchange (Nyse) und Nasdaq Eröffnung von Niederlassungen in China angekündigt hatten, breiten deutsche Banken erstmals Börsengänge chinesischer Unternehmen in Frankfurt vor. Die China-Offensive der Deutschen Börse kommt dadurch in Fahrt.
Rainer Riess, Direktor der Deutschen Börse in Frankfurt am Main, zeigt sich darüber zuversichtlich, dass es gelingt, in diesem Jahr ein oder zwei chinesische Börsenkandidaten mit einem Emissionsvolumen im dreistelligen Millionen-Euro-Bereich an die Deutsche Börse zu bringen. Die Debüts würden nicht vor dem zweiten Halbjahr über die Bühne gehen. Dieses Thema stand im Fokus bei einer Veranstaltung des Deutschen Eigenkapitalforums, die vor Kurzem in Frankfurt am Main stattfand. Dazu sagte Dr. Martin Steinbach, Direktor der Emissions-Abteilung der Deutschen Börse AG: „Das deutsche Eigenkapitalforum hat sich zu Europas größter Plattform zu Eigenkapitalfinanzierung etabliert. Und chinesische Unternehmen, die einen Listing an einem anderen Kapitalmarkt suchen, können hier viele Investoren treffen, Intermedia treffen, auf der Investmentbank-Seite, auf der Wirtschaftsprüfungsseite als auch auf der juristischen Seite. Diese begleiten die Unternehmen bei einem Börsengang an der Deutschen Börse.“ Vor diesem Hintergrund haben die China Beijing Equity Exchange (CBEX) und die Deutsche Börse eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, durch die die Deutsche Börse als zentraler Zugang zum europäischen Kapitalmarkt für chinesische Unternehmen positioniert und gefördert werden soll. |
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