12-11-2007 Beijing Rundschau
Projekttage in der deutschen Botschaftsschule ein großer Erfolg
Von Ricky v. Kanne

Im Rahmen der Projekte „Chinesische Tänze“, „Chinesische Akrobatik und Jonglieren“ und „Shaolin Säbel in den Parks“, in denen die Teilnehmer die Chance bekommen haben, mit chinesischen Experten zu trainieren und von ihnen zu lernen, wurden Vorführungen gegeben. Dabei zeigten die Kinder und Jugendlichen auf eindrucksvolle Weise, was sie konnten. Das überzeugte nicht nur die Eltern und Freunde, die begeistert applaudierten, sondern auch die Schulleiterin, die von dem Können, das sich die Kinder in nur so kurzer Zeit angeeignet haben, begeistert war. „Natürlich unterlaufen hier und da noch ein paar kleine Fehler, aber ich bin sehr stolz auf meine Schüler, dass sie mit so viel Ehrgeiz und Enthusiasmus an die Sache gegangen sind und uns dadurch wirklich tolle Vorführungen gezeigt haben“, so Frau Strathmann.

In den einzelnen Klassenräumen konnten die Kinder und Jugendlichen ihre Projekte an Stellwänden ausstellen, oder mit Videotagebüchern und PowerPoint an die Wand projizieren.

Die Teilnehmer an dem Projekt der „Scherenschnitte und Strohbilder“ haben teilweise in der Schule gearbeitet, aber auch Experten in einer Volkshochschule besucht, die ihnen Hilfe zur Herstellung und Informationen über die Kunst gegeben haben.

Die Projekte „Beijing by Bike“ und „Öffentliche Verkehrsmittel“ haben ihre Ergebnisse, die die Schüler die Woche über an vielen verschiedenen Orten in Beijing gemacht haben, per Video dokumentiert, wodurch sich die Besucher damit vertraut machen konnten, was die Schüler im Rahmen ihrer Projekte erlebt haben. Auch die Kinder und Jugendlichen bekamen dadurch die Gelegenheit neben den Erfahrungen, die sie in den Projekten gesammelt haben, das Erstellen eines Videos, das Zusammenschneiden und das Einfügen von Kommentaren und Musik zu erlernen.

Viel Spaß während der Projekttage und der Vorstellung hatten auch die Teilnehmer an den Projekten „Chinesische Spiele, Mahjong und Chinesisches Schach“ sowie „Chinesische Massage“, bei deren Präsentationen man aktiv an den Projekten teilnehmen konnte, so zum Beispiel durch ein Mahjong-Spiel mit den Teilnehmern oder einer kostenlosen Massage von einem der Projektteilnehmer, was vor allem bei den Klassenkameraden großen Anklang fand.

Durch die „Ausstellung“ der Ergebnisse einiger Projekte wurden die Besucher nicht nur von den Lehrern, sondern auch von den Schülern selbst geführt, die Erklärungen zu den einzelnen Darstellungen gegeben haben. So auch bei dem Projekt „Ein Waldlehrpfad vor den Toren Pekings“, an dem die Besucher zudem auch aktiv teilnehmen konnten, stellten die Projektteilnehmer ihr ökologisches Wissen und Verständnis beim Bestimmen der Baumnamen unter Beweis. So bekamen die Eltern und Freunde einen guten Einblick in die Thematik, und die Schüler konnten ihr erlerntes Wissen anwenden und an die Besucher weitergeben.

In den fünf Tagen der Projektwoche haben die Schüler und Lehrer experimentiert, so haben die Teilnehmer probeweise „Tropfsteinhöhle um Beijing“ ihre eigenen kleinen Tropfsteine im Experiment hergestellt, sich mit Experten getroffen und einen neuen Einblick in Beijings und Chinas Geschichte bekommen. Durch den Einsatz der Schüler und die Präsentationen der Projekte wurde sehr deutlich, wie viel Spaß, Freude und Wissen ihnen diese Projekttage gebracht haben. Auch die Lehrer, die selbst ein bisschen mehr über Beijing kennen gelernt haben, hatten viel Spaß und Freude an dieser doch etwas anderen Art des Lehrens.

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