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30-11-2007 Beijing Rundschau
„ ... dass wir zeigen, was Deutschland eigentlich ist."
von Matthias Mersch
In Nanjing war vom 19. bis zum 27. Oktober die „Deutschlandpromenade" zu sehen. Drei Jahre lang wird das kleine Dorf aus Pavillons durch chinesische Städte ziehen und dabei versuchen, das Bild eines modernen Deutschlands zu vermitteln. Eine Bilanz der ersten Station der PR-Kampagne.
„Deutschland und China – gemeinsam in Bewegung" ist der Titel einer Veranstaltungs-reihe, die bis zur Shanghaier Expo 2010 durch China reisen soll. Das Kernstück des Programms ist die Deutschlandpromenade, die im Zentrum jeder der angesteuerten Städte aufgebaut wird. Ein Dorf aus zwölf Pavillons aus Bambus und Kupferdraht, einem stark verkleinerten Allianz Stadion, einem Kulturpavillon und einem Zentralpavillon, dessen Fassade eine Fotocollage deutscher Städte und Landschaften trägt. Das Thema der Präsentation ist die Urbanisierung der Welt. Die Frage, auf die sie Antworten liefern soll: Können China und Deutschland gemeinsam die Herausforderungen meistern, die sich aus den dramatischen Veränderungen unserer Lebensbedingungen ergeben? Das Material, aus dem die meisten der Pavillons vom Münchner Künstler Markus Heinsdorff gefertigt wurde, ist gut gewählt: Bambus ist ein vielseitiger Werkstoff und Sinnbild für chinesische Flexibilität und Beständigkeit. Kupfer aber ist das unverzichtbare Material aus der Erfinderwerkstatt des Werner von Siemens zum Bau des Zeigertelegrafen. Ein Pavillon gehört dem Bundesland Baden-Württemberg, zwölf Pavillons sind namhaften deutschen Unternehmen vorbehalten, darunter Siemens, BASF, Bosch, DHL und Daimler. Im Zentralpavillon stellen Marktführer auf dem Gebiet des Recycling, der Haustechnik und der Energieeinsparung ihre neuesten Entwicklungen vor. |
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