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11-10-2007
Beijing Rundschau In fünf Schritten zu gesunden Lebensmitteln
Lan Xinzhen
Die erste Stufe besteht in der Erfassung und Überwachung von Einrichtungen, in denen pflanzliche und tierische Lebensmittel produziert werden. Nur registrierte Betriebe dürfen Lebensmittel herstellen, die für den Export zugelassen sind. Der zweite Schritt besteht in der Überwachung der hygienischen Verhältnisse dieser Betriebe. An dritter Stelle steht die Kontrolle von Wareneingang und -ausgang während des Produktionsprozesses. Viertens sollen die zur Ausfuhr bestimmten Lebensmittel einer Etikettierungspflicht unterliegen, damit die Produktionskette zurückverfolgt werden kann. Dadurch werden eventuell erforderliche Rückrufaktionen erleichtert. Unternehmen, die gegen Gesetze verstoßen haben, werden in eine schwarze Liste eingetragen. Die letzte Hürde ist eine Kontrolle Charge für Charge durch die zuständigen Gesundheitsbehörden. Nur Güter, die auch dieser letzten Prüfung standhalten, dürfen exportiert werden.
In China sind mehrere Abteilungen der Zentralregierung an den Qualitätskontrollen beteiligt, darunter das Ministerium für Landwirtschaft (MOA), verantwortlich für Agrarprodukte, das Ministerium für Gesundheitswesen, verantwortlich für Hygiene, die Staatliche Verwaltung für Industrie und Handel (SAIC), welche die in Umlauf befindlichen Lebensmittel überwacht, und das AQSIQ, das die Produktion, die Verarbeitung und die Ausfuhr von Lebensmitteln beaufsichtigt. Ebenfalls involviert ist die Staatliche Verwaltung für Arznei- und Lebensmittel (SFDA), verantwortlich für umfassende Überwachung, Koordinierung und Krisenmanagement auf dem Gebiet der Lebensmittelsicherheit. Diese fünf Regierungsabteilungen leisten ihren jeweiligen Beitrag zum Export von Lebensmitteln. Beispielsweise bildet das Ministerium für Gesundheitswesen ein Expertenteam, wenn ein Gutachten zur Lebensmittelsicherheit erforderlich ist. Geht es um Probleme in Bezug auf Lebensmittel, die bereits in den Handel gebracht worden sind, wird sich SAIC einschalten. Die AQSIQ wird gegebenenfalls Lebensmittel zurückrufen und den Herstellern Strafen auferlegen, wenn die Qualität des Produktes oder seine Verarbeitung zu Beanstandungen geführt haben. Das Ministerium für Landwirtschaft ergreift geeignete Maßnahmen, wenn das Problem auf den Aufzuchtsprozess zurückzuführen ist.
Den Beschäftigten der AQSIQ hat es erhebliches Kopfzerbrechen bereitet, sich trotz aller Sorgfalt bei Gesetzgebung und Lebensmittelaufsicht dennoch einer so großen Anzahl von Beanstandungen exportierter Lebensmittel gegenüberzusehen. Li Changjiang, Chef der AQSIQ, kündigte an, dass in Zukunft strengere Zugangskontrollen für den Exportmarkt geschaffen werden. Lebensmittelkontrolleure sollten verstärkt Stichprobe durchführen und Produkte strengeren Tests unterwerfen. Li sagte, dass nach den chinesischen Gesetzen zur Kontrolle von Import- und Exportgütern, diejenigen Güter, die einer ständigen Kontrolle unterliegen, von den zuständigen Behörden überprüft werden müssten. Bei Waren, die nicht in dieser Liste enthalten seien, werde die AQSIQ Stichproben durchführen und die Hersteller dazu anhalten, von sich aus geeigneten Prüfinstanzen zu beauftragen, damit sichergestellt ist, dass die Exportwaren den Anforderungen der Importeure Genüge leisten. Fehler vereinzelter Unternehmen in diesem Bereich haben zu den jüngsten Qualitätsproblemen bei einigen chinesischen Ausfuhrgütern geführt, so Li weiter. Allerdings betonte er, dass China nicht das einzige Land mit ähnlichen Problemen sei. Er zitierte eine Äußerung von Margaret Chan, Generaldirektorin der Weltgesundheitsorganisation (WHO), wonach ihre Organisation monatlich etwa 200 Berichte aus 193 Mitgliedstaaten über Probleme mit Lebensmittelsicherheit erhalte. |
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