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13-11-2007 Beijing Rundschau
Ein besseres Leben für die Senioren
Von Du Peng,
Ein besseres Leben für Senioren In China wird traditionell die Altersversorgung von der Familie übernommen, aber es können dadurch auch viele gesellschaftliche Probleme entstehen, wenn das System der Sozialabsicherung nicht vervollständigt und langfristige Betreuungsdienste nicht entwickelt werden. Hierfür sollen praktische und wirksame Maßnahmen ergriffen werden, um das Leben der Senioren zu verbessern.
Erstens sollen das System der Sozialabsicherung, das Krankenversicherungssystem, das System der Sozialwohlfahrt und das Betreuungssystem in den Wohnvierteln tatkräftig ausgebaut werden. Das System der Sozialabsicherung und das Krankenversicherungssystem bieten den Senioren eine grundsätzliche Altersvorsorge. Das Betreuungssystem in den Wohnvierteln ermöglicht den alten Menschen, anstatt in Altersheimen, möglichst lange in den eigenen Wohnungen zu bleiben, damit ihre Lebensqualität verbessert werden kann. Von 2001 bis 2004 führte die chinesische Regierung einen Plan für den Aufbau von Wohlfahrtseinrichtungen für alte Menschen in den Wohnvierteln durch. Mit einer Gesamtinvestition von 13,4 Milliarden Yuan wurden 32 000 „Seniorenzentren“ aufgebaut, die über 30 Millionen älteren Menschen Hausbesuche, Notfallhilfe, tägliche Betreuung, Gesundheitspflege und Rehabilitation sowie kulturelle und sportliche Unterhaltung angeboten haben. Ende 2005 gab es in den Wohnvierteln aller chinesischen Städte insgesamt 195 000 Dienstleistungseinrichtungen, darunter 8500 universelle Dienstleistungszentren. Zweitens soll man verschiedene Mechanismen zum Schutz der alten Menschen vervollständigen, um schrittweise die Diskriminierung, Misshandlung und Gewalt gegenüber den Senioren zu beseitigten. Besonders sollen diesbezügliche Gesetze erlassen werden, um die Rechte und Interessen der alten Menschen in den Bereichen Beschäftigung, medizinische Betreuung, Dienstleistungen und Bildung zu schützen. Seit der Gründung der Volksrepublik ist eine Reihe von Gesetzen und Verordnungen in den Bereichen Sozialabsicherung, Wohlfahrt und Dienste, Gesundheitspflege, Kultur, Bildung und Sport, Schutz von Rechten und Interessen der alten Menschen sowie altenorientierte Wirtschaftssektoren ausgearbeitet worden. Insbesondere in den letzten 20 Jahren haben der Nationale Volkskongress und dessen Ständiger Ausschuss, der Staatsrat sowie zuständige Abteilungen insgesamt 200 entsprechende Gesetze, Verordnungen und Vorschriften sowie politische Maßnahmen erlassen. Drittens sollen die Senioren ermutigt werden, aktiver am gesellschaftlichen Leben mitzuwirken, damit sie sowohl physisch als auch psychisch gesund bleiben. Durch eine lebenslange Bildung können die alten Menschen ihr Leben bereichern, und durch die Beteiligung an freiwilligen Aktivitäten und Gruppenarbeit können sie fortsetzend eine wichtige Rolle in gesellschaftlichen Angelegenheiten spielen. Das Projekt „Mit Liebe Aufwachsen“, das auf freiwilliger Mitarbeit beruht, wird landesweit durchgeführt. Dabei sind alte Menschen, die gesund und noch nicht hochbetagt sind, die Hauptakteure unter den Freiwilligen. Sie führen großangelegte Aktionen zu moralischer Erziehung, Erziehung im Geist der revolutionären Tradition, Kontrolle über Vergnügungsstätten, Jugendschutz und -fürsorge durch, um Kindern und Jugendlichen zu helfen, Probleme beim Lernen und im Alltag sowie bei der Erhaltung der psychischen Gesundheit zu lösen. Zurzeit wird das Projekt in über 100 chinesischen Städten praktiziert. Dank der Anleitung und Unterstützung durch die Regierung hat sich die Zahl der landesweiten gesellschaftlichen Organisationen für alte Menschen, darunter u. a. der Chinesische Verein Alter Professoren, der Verein Alter Wissenschaftler und Techniker und der Verein Alter Juristen, auf 13 erhöht, und sie haben ihre Niederlassungen im ganzen Land. Der Chinesische Verein Alter Professoren und der Verein Alter Wissenschaftler und Techniker haben jeweils über 650 000 Mitglieder. |
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