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13-11-2007 Beijing Rundschau
Verbunden durch einen Fluss
von Lan Xinzhen
Die Punkte verbinden Im Zuge seiner Wirtschaftsentwicklung hat China das rasante Wachstum einiger Wirtschaftsentwicklungszonen erlebt, wie zum Beispiel des Gebiets an der Bohai-Bucht (Küstengebiet am Gelben Meer), des Jangtse-Delta-Wirtschaftsgebiets und der alten Industriebasen in Nordostchina. Die Zusammenarbeit innerhalb der Pan-Perlfluss-Delta-Region schafft lediglich eine weitere Wirtschaftskooperationszone unter vielen.
Zahlreiche Projekte zur regionalen Wirtschaftsentwicklung haben mit einer überbordenden Bürokratie zu kämpfen. Die beteiligten Provinzen und regierungsunmittelbaren Städten haben die Tendenz zu eigenmächtigem Handeln, was eher zu Konkurrenzverhalten als zu Kooperation und damit zu Reibungsverlusten führt. Gemäß der Rahmenvereinbarung zur wirtschaftlichen Zusammenarbeit in der Pan-Perlfluss-Delta-Region vom Juni 2004 sollen diese Probleme durch eine integrierte regionale Wirtschaftsentwicklung überwunden werden. „Das strategische Ziel einer wirtschaftlichen Zusammenarbeit der Region besteht darin, verwaltungstechnische Barrieren zu beseitigen, die der Wirtschaftsentwicklung behindern. Außerdem sollen die Marktmechanismen genutzt und ein freier Fluss von Produkten und Produktivkräften in der Region freigesetzt werden, um solcherart eine geordnete, rationelle und ausgereifte regionale Industriestruktur zu schaffen“, sagt Huang Huahua, Gouverneur der Provinz Guangdong. Untereinander durch ein leistungsfähiges Transportsystem verbunden, verhandeln die elf Provinzen und Verwaltungsgebiete darüber, wie eine vernünftige regionale Arbeitsteilung geschaffen werden könnte. „Guangdong zum Beispiel ist ein Zentrum der herstellenden Industrie, während Hong Kong eine internationales Finanz-, Handels- und Schifffahrtszentrum ist“, sagt Huang Huahua. Gegenwärtig hat die Region bereits eine Integration der Warenverteilung erreicht. Produkte aus Guizhou, die in Guangdong verkauft werden sollen, müssen den von den Guangdonger Aufsichtsbehörden festgelegten Qualitätsstandards entsprechen. Können sie dies nicht, so werden sie nicht zum Verkauf zugelassen. In den späten 1980ern stützten diese Standards den Protektionismus, der eine Folge des Bürokratismus gewesen ist. Letztes Jahr einigten sich die Aufsichtsbehörden der neun Festlandprovinzen und autonomen Gebiete darauf, ihre jeweiligen Standards gegenseitig anzuerkennen, um so eine Aufsplitterung des Marktes zu überwinden. „In ihrer strategischen Entwicklung durchläuft die regionale Wirtschaft drei Phasen“, sagt Huang Huahua. „Die erste Phase umfasst wirtschaftliche Zusammenarbeit, die zweite institutionelle Integration und die Öffnung des Marktes für Produktionsfaktoren und die dritte Umstrukturierung der Wirtschaftszweige und Integration. Zur Zeit bewegen wir uns auf die dritte Phase zu.“ |
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