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20-11-2007 Beijing Rundschau
Pan Yue: wissenschaftliche Entwicklungsanschauung bringt Vorteile für alle
„Da alle Bürger in den Genuss des Umweltschutzes kommen, ist es ein Gebot der Fairness, auch alle gleichermaßen an den Kosten zu beteiligen.“
Der „Economic Observer“ führte jüngst ein Interview mit Pan Yue, stellvertretender Leiter des Staatlichen Hauptamtes für Umweltschutz. In dem Interview ging es um die Grundsatzrede, die Generalsekretär Hu Jintao vor dem 17. Parteitag der Kommunistischen Partei Chinas gehalten hat.
„Economic Observer“: In seiner Rede auf dem 17. Parteitag erklärte Hu Jintao, dass eine „Kultur des Bewahrens“ zum Aufbau einer „Gesellschaft mit be-scheidenem Wohlstand“ notwendig sei. Zunächst aber steht China vor einer Reihe schwieriger Herausforderungen, die es mit Hilfe des „wissenschaftlichen Entwicklungskonzeptes“ angehen will. Wie sehen Sie das Verhältnis zwischen einer „Kultur des Bewahrens“ und der „wissenschaftlichen Entwicklungs-anschauung“? Pan Yue: Häufig wird die „wissenschaftliche Entwicklungsanschauung“ mit einem bloßen Wechsel in der Form wirtschaftlicher Entwicklung gleichgesetzt. Auch wird versucht, den Aufbau einer ressourcenschonenden und umweltfreundlichen Gesellschaft lediglich in technischem Sinne aufzufassen. Diese Auffassung der „wissenschaftlichen Entwick-lungsanschauung“ greift jedoch zu kurz. Die Anschauung zielt auf eine vollständige Umgestaltung verschiedener Bereiche und berührt Denken und Praxis auf politischem, wirtschaftlichem, sozialem und kulturellem Gebiet. Außerdem ist die von der Partei formulierte „Kultur des Bewahrens“ in Einklang mit der Bemühung einer global nachhaltigen Entwicklung. Die „Kultur des Bewahrens“ ist für alle Zivilisationen unverzichtbar und ein wichtiger Bestandteil der „wissenschaftlichen Entwicklungs-anschauung“. |
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