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27-11-2007 Beijing Rundschau
Ein Spiel erobert die Welt
von Jing Xiaolei
In Chinas großen Städten sieht man überall Menschen jeden Alters in Parks oder auf Spielplätzen Jianzi spielen – egal ob morgens oder abends, ob in der Gruppe oder allein. Im Jahr 2001 wurde ein Bildungsgesetz verabschiedet, dass zum Ziel hat, traditionelle Sportarten sowie traditionelle sportliche Übungen in China zu bewahren. Das Gesetz sieht beispielsweise vor, traditionelle sportliche Aktivitäten in den Sportunterricht einzubinden. Genauso wie Jianzi überall als Freizeitvergnügen betrieben wird, gibt es auch professionelle Wettkämpfe. Der erste nationale Wettkampf fand im Jahr 1933 statt - beim 5. Nationalen Sportfest in Nanjing. Auch ins Kino hat es der Sport bereits geschafft. Der Film „The Flying Feather“, der 1961 in die Kinos kam, war so erfolgreich, dass er sogar einen internationalen Filmpreis gewann. Als offizielle chinesische Sportart wurde Shuttlecock, so wird das Spiel außerhalb Chinas bevorzugt genannt, erst im Jahr 1984 anerkannt. Noch im gleichen Jahr gründeten Fans des Spiels in Hong Kong die „Amateur Union of Shuttlecock“, die seit 1994 „Hong Kong Association of Shuttlecock (HKSA)“ heißt. In Asien ist die Sportart sehr bekannt, jetzt wird Jianzi auch in Europa immer beliebter. Seit Gründung der „International Shuttlecock Federation (ISF)“ im Jahre 1999 findet alljährlich eine internationale Meisterschaft statt. Der Sport erlangt stetig mehr Anerkennung. So war Shuttlecock auch Disziplin bei den „Southeast Asian Games.“ Mitglieder der ISF sind unter anderem China, Finnland, Deutschland, Ungarn, Laos, Vietnam, Griechenland, Frankreich, Rumänien, Serbien und die Niederlande. Vietnam und China führen die Weltrangliste an, während in Europa die Länder Ungarn und Deutschland zu den Besten gehören. Am 11. August 2003 gründeten Finnland, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Ungarn, Rumänien und Serbien die „Shuttlecock Federation of Europe (S.F.E.).“ |
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