19-02-2008 Sohu Entertainment und Beijing Rundschau
„Was zählt, ist die Substanz des Lebens."
 

Bei den 58. Internationalen Filmfestspielen von Berlin ging der Silberne Bär für das beste Drehbuch an den chinesischem Regisseur Wang Xiaoshuai für den Film „Zuo You"(In Love We Trust). Das ist das zweite Mal, dass Wang den Silbernen Bären gewinnt. Den ersten gab es für ihn vor sieben Jahren für "Beijing Bicycle". Nach der Preisverleihung führte Sohu Entertainment mit Wang ein Telefoninterview.

Wang Xiaoshuai

Sohu Entertainment: Zuerst herzlichen Glückwunsch, Herr Wang!

Wang Xiaoshuai: Danke!

Sind Sie zufrieden mit dem Ergebnis? Welcher Preis hätte Ihnen am besten gefallen? Bleibt noch ein Wunsch offen?

Es gibt nur einen Goldenen Bären. Im Jahr 2002 habe ich schon mit „Beijing Bicycle"den Großen Preis der Jury gewonnen. Ich bin wunschlos glücklich!

Können Sie die Arbeit der beiden Hauptdarsteller Liu Weiwei und Chen Taisun in ihrem Film kommentieren?

Die Schauspieler haben sich im Film ausgezeichnet bewährt. Sie beherrschen die Schauspielkunst, gleichzeitig können sie sehr natürlich spielen. Es ist schwer zu sagen, wer von beiden besser ist.

Finden Sie, dass sich Liu Weiwei nach ihrem Auftritt im Film einen Namen im internationalen Filmgeschäft machen kann?

Ich glaube ja. Sie hat ausgezeichnet gespielt. Ob sie allerdings ein internationaler Star wird, hängt nicht nur von ihrem Talent, sondern auch vom Schicksal ab.

Als „Zuo You" (In Love We Trust) auf der Berlinale lief, was gab es da für Kommentare in den Medien vor Ort, wie sah die Reaktion der Zuschauer aus?

Um die Kommentare in ausländischen Medien habe ich mich nicht sehr gekümmert. Aber es scheint doch so, dass mein Film den Zuschauern in Berlin gefallen hat. Es gab viele Zuschauer, die den Film an Freunde und Bekannte weiterempfehlen wollten. Im Allgemeinen fand der Film eine gute Aufnahme. Viele sagten, dass die Geschichte sie sehr berührt hätte.

Wegen des kulturellen Unterschieds zwischen China und dem Westen ist es für ein ausländisches Publikum oft sehr schwer, chinesische Filme zu verstehen. Was war Ihre Erfahrung bei In Love We Trust?

Ich glaube, dass kaum die Gefahr besteht, dass ausländische Zuschauer diesen Film missverstehen. Als ich den Filmstoff entwickelte, meinten viele, dass ich ein Risiko einginge, weil der Film keinen typisch chinesischen Charakter hat. Das Thema des Films ist ohne Grenzen. Es gibt kein Hindernis, den Film zu verstehen, weder für ein chinesisches noch für ein ausländisches Publikum.

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