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26-02-2008 Quelle: china.org
Kurse in Peking-Oper für Kinder löst Debatte aus
Mei Demei, ein Musiklehrer aus dem zentralchinesischen Wuhan, meinte, dass es zwar aus der Sicht der traditionellen Kultur wichtig sei, die Peking-Oper zu fördern. Aber auf der Seite der Studierenden ist es wichtiger, dass diese auch tatsächlich ein Interesse finden können. "In all meinen Jahren als Lehrer kann ich sagen, dass es vermutlich besser funktioniert und für die Kinder ertragreicher ist, wenn wir ein paar bekannte Stücke aussuchen und sie in der Klasse zeigen. Dann können die Kinder lernen, wie man an ihnen Freunde findet. Sie sind wohl bessere Zuschauer als Darsteller." Mit diesen Worten wurde Mei am Freitag in der Changjiang Times zitiert. Die Peking-Oper hat eine Geschichte von über 200 Jahren. Sie ist eine Synthese aus Musik, Tanz, Kunst und Akrobatik. Sie wird oft als ein symbolischer Ausdruck der chinesischen Kultur aufgefasst. Viele historische Begebenheiten sind in die Stücke eingeflochten. Damit waren sie in der Vergangenheit eine wichtige Fibel der Geschichte und von ethischen Prinzipien. In Beijing, ein der Pilotstädte, hat das Erziehungsdepartement 15 Stücke für das Projekt ausgesucht, sagt Wang Jun, ein Beamter der Kunsterziehungsabteilung innerhalb des städtischen Erziehungsdepartement. Die Lehrer werden angehalten, den Schülern nicht nur beizubringen, wie man tanzt und schauspielt, sie sollen ihnen überdies auch die Geschichten und die wichtigen Hintergrundsinformationen vermitteln, die nötig sind, damit die Kindern diesen Teil der traditionellen Kultur besser verstehen und schätzen lernen, sagt er. Die Schulen werden ebenfalls professionelle Darsteller einladen, um die Musiklehrer zu unterrichten. "Ich denke, dieser Plan zielt nicht darauf ab, Peking-Oper-Darsteller und Fans heranzuzüchten", sagt Wu Jiang, Präsident der chinesischen nationalen Peking-Oper-Vereinigung. "Sie öffnet den Kindern lediglich eine Türe und gibt ihnen die Chance, eine Interesse an der traditionellen Kultur zu entwickeln. Wenn sie diese nicht interessiert, dann lernen sie wenigstens etwas darüber." |
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