30-11-2007 Beijing Rundschau
Umweltprobleme in internationaler Zusammenarbeit lösen
 

Der chinesische Ministerpräsident Wen Jiabao und Klaus Töpfer, der ehemalige Direktor des UN-Umweltprogramms und derzeitige stellvertretende Vorsitzende des CCICED.

China will die weltweiten Umweltprobleme durch eine enge internationale Zusammenarbeit bewältigen. Dies sagte der chinesische Ministerpräsident Wen Jiabao am 29. November in Beijing bei einem Gespräch mit ausländischen Delegierten. Die ausländischen Experten nehmen derzeit an der Jahressitzung des Rats für internationale Kooperation zu Umwelt und Entwicklung der Volksrepublik China (China Council for International Cooperation on Environment and Development, CCICED) teil. 

Dabei sagte Wen Jiabao, China habe klare Ziele für die Reduktion der Schadstoffemission und der Energieeinsparung festgelegt. Seit Jahren bemühe sich China mit Nachdruck darum, diese Ziele zu erreichen. Inzwischen seien erste Erfolge sichtbar. Im ersten Halbjahr dieses Jahres sei der Energieverbrauch pro BIP-Einheit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,78 Prozent gesunken. Der seit Jahren zunehmende Ausstoß der Hauptschadstoffe konnte in der ersten Jahreshälfte reduziert werden. China werde weiterhin strenge Umweltschutzmaßnahmen ergreifen. Energie müsse in Zukunft effizienter genutzt werden, außerdem solle die Entwicklung erneuerbarer Energien gefördert werden.

 

 
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