04-12-2007 Quelle: Radio China International
Chinas Haltung zum Kampf gegen Klimawandel
 


Die UN-Klima-Konferenz hat am 3. Dezember auf der indonesischen Insel Bali begonnen. Der stellvertretende Leiter der chinesischen Delegation, Su Wei, stellte dabei Chinas Haltung zum Kampf gegen den Klimawandel dar. Er sagte, im Kampf gegen den Klimawandel müsse man das Prinzip der "gemeinsamen aber unterschiedlich ausgeprägten Verantwortung" verfolgen. Dieses Prinzip sei in der UN-Rahmenkonvention zum Klimawandel festgeschrieben worden. Es müsse sichergestellt werden, dass die Entwicklungsländer im Kampf gegen den Klimawandel sowohl finanziell als auch technisch unterstützt würden.

Weiter sagte Su auf der UN-Konferenz, man müsse darüber beraten, wie die Zusammenarbeit im Rahmen der UN-Konvention und des Kyoto-Protokolls konkret gestaltet werden solle. Die Konferenz-Teilnehmer bemühten sich zudem um einen Konsens hinsichtlich der Zielvorgaben für die Reduktion der Schadstoffemissionen der Industrieländer. China halte es für realistisch, dass der Treibhausgasausstoß der entwickelten Länder bis zum Jahr 2020 um 25 bis 40 Prozent im Vergleich zu 1990 sinken könne.

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