21-01-2008 Quelle: Radio China International
China will Beziehungen zu Deutschland festigen
 



China begrüßt Deutschlands Festhalten an der Ein-China-Politik. China wolle gemeinsam mit Deutschland gesunde und stabile bilaterale Beziehungen pflegen, sagte die Sprecherin des chinesischen Außenministeriums Jiang Yu am 20. Januar vor der Presse in Beijing.

Der chinesische Außenminister Yang Jiechi werde am Rande des Außenministertreffens zur iranischen Atomfrage am 22. Januar mit dem deutschen Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier ein Gespräch führen, hieß es weiter. Weiteren Meldungen zufolge wird Bundesumweltminister Sigmar Gabriel Ende des Monats nach China kommen.

Jiang Yu betonte, die deutsche Bundesregierung habe erklärt, dass sie großen Wert auf die Beziehungen zu China lege und weiterhin an der Ein-China-Politik festhalten werde. Taiwan und Tibet seien demnach untrennbare Teile des chinesischen Territoriums. Deutschland lehne entschieden das so genannte "Referendum über einen UN-Beitritt" der Taiwaner Behörden ab. Auch Bemühungen für eine sogenannte "Unabhängigkeit Tibets" unterstütze Deutschland nicht. Dazu sagte Jiang Yu, China begrüße diese Stellungnahme Deutschlands. Die Beziehungen zwischen China und Deutschland sollen von gegenseitigem Respekt und von Gleichberechtigung geprägt sein. Außerdem solle sich kein Partner in die inneren Angelegenheiten des anderen einmischen.

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