28-01-2008 Quelle: Radio China International
Hilfeleistung für Opfer der Schneekatastrophe
 



In Westchina und in den Einzugsgebieten am Mittel- und Unterlauf des Jangtse ist es zu heftigen Schneefällen gekommen. Die zuständigen Behörden haben entsprechende Maßnahmen getroffen, um den Bewohnern in den Katastrophengebieten Hilfe zukommen zu lassen.

Die Staatliche Kommission für Entwicklung und Reform hat am 25. Januar neue Maßnahmen in Kraft gesetzt, um die Preise von Gemüse, Obst, Brennstoffen und Arzneimitteln zu stabilisieren. Am selben Tag haben das Finanzministerium und das Ministerium für Zivile Angelegenheiten 28 Millionen Yuan für die Evakuierung der Katastrophenopfer in den zentralchinesischen Provinzen Hubei und Hunan bereitgestellt.

Angaben des Ministeriums für Zivile Angelegenheiten zufolge habe die Schneekatastrophe zehn chinesische Provinzen, Autonome Gebiete und regierungsunmittelbare Städte heimgesucht. Mehr als 30 Millionen Menschen  seien betroffen. Bislang gebe es acht Todesopfer. Der von den Schneefällen verursachte direkte Wirtschaftsverlust belaufe sich auf über sechs Milliarden Yuan.

Weiteren Meldungen zufolge haben die Staatliche Kommission für Katastrophenbekämpfung und das chinesische Ministerium für Zivile Angelegenheiten am Samstag offiziell ein Hilfsprogramm auf höchster Ebene gestartet. Im Rahmen des Programms sind entsprechende Gelder zur Katastrophenbekämpfung im südwestchinesischen Guizhou und Guangxi bereitgestellt worden.

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