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27-02-2008 Quelle: Radio China International
Hu Jintao trifft US-Außenministerin Condoleezza Rice
![]() Der chinesische Staatspräsident Hu Jintao hat am 26. Februar bei einem Treffen mit der amerikanischen Außenministerin Condoleezza Rice, die derzeit China besucht, erklärt, dass sich China gemeinsam mit den USA darum bemühen wolle, auf lange Sicht hochrangige strategische bilaterale Beziehungen zwischen den beiden Ländern zu entwickeln. Die beiden Seiten sollten ihre Dialoge und Beratungen verstärken und ihre Gemeinsamkeiten und Kooperationen ausbauen. Besonders die Taiwan-Frage müsse vorsichtig behandelt werden, um den Frieden und die Stabilität in der Region und in ganz Asien zu wahren. Hinsichtlich des geplanten Referendums über einen sogenannten „UN-Beitritt“ Taiwans sagte die amerikanische Außenministerin, dass die USA wiederholt ihre Ablehnung gegenüber der Durchführung eines solchen Referendums deutlich gemacht hätten. Condoleezza Rice betonte, dass die chinesisch-amerikanischen Beziehungen auf einer soliden Grundlage stehen. Die bilateralen und multilateralen Kooperationen hätten in mehreren Bereichen große Erfolge erzielt. Der chinesische Ministerpräsident Wen Jiabao hat ebenfalls am 26. Februar in Beijing die US-Außenministerin empfangen. Dabei sagte Wen, die chinesisch-amerikanischen Beziehungen seien von gegenseitigem Nutzen. China plädiere daher dafür, aufkommende Meinungsunterschiede durch Dialoge und Konsultationen beizulegen und von jeglichem Handelsprotektionismus abzusehen. Zudem forderte er die USA auf, ihren Markt weiter zu öffnen und die Exportbeschränkungen auf High-Tech-Produkte nach China aufzuheben. Rice machte deutlich, dass die USA die bilateralen Beziehungen zu China weiter konsolidieren und vorantreiben wollten. |
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