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29-02-2008 Quelle: Radio China International
Internationale Gemeinschaft soll sich um Lösung der Darfur-Frage bemühen
Der chinesische Außenamtssprecher Liu Jianchao hat am 28. Februar in Beijing erklärt, die internationale Gemeinschaft habe die Pflicht, den Friedensprozess in der Darfur-Region gemeinsam voranzutreiben. China wolle in dieser Frage seine Kontakte und Koordinierungsbemühungen mit den beteiligten Ländern der Staatengemeinschaft verstärken und zum Wiederaufbau der Region beitragen. Die internationale Gemeinschaft solle sich gemeinsam um die Verbesserung der humanitären Lage in der Region bemühen, so Liu weiter.
Liu Guijin (links), Sonderbeauftragter für die Darfur-Frage, besuchte am 26. Februar chinesische Pioniereinheiten der UN-AU-Friedenstruppen in Darfur. Der sudanesische Präsident Omert al-Bashir hat am 27. Februar in Khartum beim Treffen mit dem chinesischen Sonderbeauftragten für die Darfur-Frage, Liu Guijin, den Einsatz Chinas für Darfur gewürdigt und sich dafür bedankt. Omert al-Bashir sagte, die sudanesische Regierung werde sich mit allen Kräften um eine Lösung der Darfur-Frage bemühen. Zugleich hoffe er, dass die internationale Gemeinschaft sie dabei unterstützen werde. Im Gegenzug lobte Liu die Bemühungen der sudanesischen Regierung. Er hoffe, dass sie sich weiter dafür einsetze, die Darfur-Frage endgültig zu klären. China wolle mit der internationalen Gemeinschaft zusammenarbeiten, um zu einer zeitnahen Lösung der Darfur-Frage beizutragen. Die sudanesischen Medien haben am 28. Februar dem Besuch von Liu Guijin große Aufmerksamkeit geschenkt. |
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