02-04-2008 Quelle: Radio China International
China zum Kampf gegen Klimawandel
 

Vier Faktoren sollten im Kampf gegen den globalen Klimawandel in gleicher Weise berücksichtigt werden. Diese seien Anpassung, Verlangsamung, Technologie und Finanzhilfen, sagte der Sonderbeauftragte des chinesischen Außenministeriums für Klimaangelegenheiten, Yu Qingtai, bei der UN-Klimakonferenz in der thailändischen Hauptstadt Bangkok am 1. April.

Yu Qingtai erklärte, in früheren Verhandlungen habe man schwerpunktmäßig stets die Verlangsamung des Klimawandels angestrebt, die Anpassung an die aktuellen klimatischen Verhältnisse sei dabei vernachlässigt worden. Der Techniktransfer zwischen den entwickelten Ländern und den Entwicklungsländern geschehe zu langsam, das Gleiche gelte für die finanzielle Hilfe der entwickelten Staaten für die Entwicklungsländer. In diesen Fragen sei noch kein Durchbruch erzielt worden. Der Klimawandel in den vergangenen 200 Jahren sei durch Schadstoffemissionen ausgelöst worden, die von den entwickelten Ländern im Zuge ihrer Industrialisierung ausgestoßen worden seien. Es sei daher nicht fair, von China und anderen Entwicklungsländern nun zu verlangen, dass sie im gleichen Maße zur Verringerung der Schadstoffemission beitragen müssten wie die entwickelten Staaten.

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