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06-05-2008 Quelle: Radio China International
80 Milliarden US-Dollar zur Abwehr der Finanzrisiken
![]() Finanzminister aus zehn ASEAN-Mitgliedsländern sowie aus China, Japan und Südkorea haben sich am 4. Mai bereit erklärt, für den geplanten gemeinsamen Devisenreservenfonds mindestens 80 Milliarden US-Dollar bereitzustellen, um eventuelle Finanzrisiken abzuwehren. Die eintägige elfte Finanzministersitzung zwischen der ASEAN, China, Japan und Südkorea ist am gleichen Tag beendet worden. Im Anschluss daran wurde eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht. Darin hieß es weiter, 80 Prozent dieser 80 Milliarden US-Dollar würden von China, Japan und Südkorea getragen, die ASEAN-Mitglieder übernähmen die restlichen 20 Prozent der Geldmittel. In der im Anschluss an die Konferenz veröffentlichten Erklärung heißt es, dass das Wachstum im ostasiatischen Wirtschaftsraum trotz zahlreicher Risikofaktoren stabil sei. Zu den Risikofaktoren gehörten der schwache Finanzmarkt und der Inflationsdruck aufgrund des Anstiegs der Öl- und Lebensmittelpreise. Die Regierungen aller Länder sollten entsprechende Maßnahmen ergreifen, um den Risiken zu begegnen. Außerdem sollten Strukturreformen beschleunigt und intensiviert werden. Ziel sei es, ein stabiles Wirtschaftswachstum in Region sicherzustellen.
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