12-05-2008 Beijing Rundschau
Deutschlandpromenade in Chongqing eröffnet
 


In freundschaftlicher Atmosphäre ist am 9. Mai in Chongqing die jüngste Station der Veranstaltungsreihe “Deutschland und China - gemeinsam in Bewegung” eröffnet worden. Noch bis zum 17. Mai 2008 ist auf dem Renmin-Platz im Herzen der Stadt die “Deutschlandpromenade” zu Gast. Das Thema “Nachhaltige Urbanisierung” steht im Mittelpunkt der Präsentation, die sich als Bestandsaufnahme der deutsch-chinesischen Zusammenarbeit und als Einladung zu weiteren Kooperationen mit den Schwerpunkten Bildung und Ausbildung, Umweltschutz, Stadtplanung, Energiesparen, Wasserwirtschaft und Abwasserreinigung versteht.

Der Staatssekretär im Außenministerium, Georg Boomgaarden, führte in Begleitung von Botschafter Dr. Michael Schäfer die deutsche Delegation an, die herzlich vom Bürgermeister der regierungsunmittelbaren Stadt Chongqing, Wang Hongju, und von Vizebürgermeister Zhou Mubing begrüßt wurde.

 Seit 2004 besteht eine sehr intensive Städtepartnerschaft zwischen Chongqing und Düsseldorf. Der Oberbürgermeister der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt, Joachim Erwin, eröffnete gemeinsam mit den Gastgebern aus Chongqing und den Gästen aus Deutschland den Düsseldorf-Pavillon auf der Deutschlandpromenade. Er zeigte seinem Chongqinger Amtskollegen bei einem Gang durch die Ausstellung die Präsentation seiner Stadt. Düsseldorf ist wie Chongqing durch ihre Lage an einem bedeutenden Fluss geprägt.

Im Rahmen einer Pressekonferenz stellten sich den Fragen der Journalisten Vizebürgermeister Zhou, Staatssekretär Boomgaarden und Botschafter Dr. Schaefer, Jutta Schmitz, deutsche Generalkonsulin in Chengdu, Dr. Martin Brudermüller, Vorstandsmitglied der BASF und Vertreter der Sponsoren der Veranstaltungsreihe und Michael Kahn-Ackermann, als Leiter des Goethe-Instituts Beijing verantwortlich für das Kulturprogramm von „Deutschland und China - Gemeinsam in Bewegung“.

In einer bilateralen Begegnung zwischen Staatssekretär Georg Boomgaarden und Bürgermeister Wang Hongju in der Halle des Volkes hoben beide Seiten die Bedeutung der deutsch-chinesischen Beziehungen gerade auch auf der Ebene der Kommunen hervor. Es sei eine Frage der Zukunftsfähigkeit nicht alleine Chinas und Deutschlands, sondern der ganzen Welt, voneinander zu lernen und gemeinsam die drängenden Fragen einer nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung unter Bewahrung der natürlichen Lebensgrundlagen der Menschen anzugehen.

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