13-05-2008 Beijing Rundschau
9219 Tote beim Erdbeben in China
  

Ein schweres Erdbeben mit einer Stärke von 7,8 auf der Richterskala hat am Montag um 14.28 Uhr Beijinger Zeit die Kreisstadt Wenchuan, in der chinesischen Provinz Sichuan, erschüttert. Das Epizentrum lag auf 31 Grad nördlicher Breite und 103,4 Grad östlicher Länge. Vom Erdbeben waren mehr als zehn chinesische Provinzen und Städte, darunter Ningxia, Qinghai, und Shanghai, betroffen. Bis um 7 Uhr am 13. Mai sind 9219 Menschen ums Leben gekommen.

Nach Ausbruch des Erdbebens hat der chinesische Staatspräsident Hu Jintao Anweisungen zum sofortigen Beginn der Rettungsarbeiten gegeben. Verletzte sollten schnellstmöglich evakuiert werden.

Zudem hat China sofort ein Führungszentrum für Rettungsarbeiten in den Katastrophengebieten unter Leitung des chinesischen Ministerpräsidenten Wen Jiabao gegründet. Derzeit ist Wen Jiabao bereits in Chengdu, der Hauptstadt der Provinz Sichuan, eingetroffen. Er wird noch in die anderen Katastrophengebiete reisen, um die Rettungsarbeiten dort zu koordinieren.

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