20-05-2008 Quelle: Radio China International
Chinesische Spitzenpolitiker gedenken der Todesopfer des Erdbebens in Sichuan
 



Chinesische Spitzenpolitiker, unter ihnen Hu Jintao, Jiang Zemin, Wu Bangguo, Wen Jiabao, Jia Qinglin, Li Changchun, Xi Jinping, Li Keqiang, He Guoqiang und Zhou Yongkang, haben am 19. Mai um 14.28 Uhr zusammen mit der Bevölkerung des ganzen Landes drei Schweigeminuten abgehalten. Dabei wurde der Todesopfer des verheerenden Erdbebens in Wenchuan in der Provinz Sichuan vor einer Woche gedacht.

Zuvor wurde am 19. Mai um 4.58 Uhr im Anschluss an die traditionelle Flaggenzeremonie auf dem Tian'anmen-Platz in Beijing zum Zeichen der Trauer um die Todesopfer des verheerenden Erdbebens die chinesische Nationalflagge auf Halbmast gesetzt.

Die Mitarbeiter der chinesischen Botschaften und Konsulate im Ausland sowie der chinesischen Vertretungen bei internationalen Organisationen, die Angestellten ausländischer Unternehmen mit chinesischer Kapitalbeteiligung sowie chinesische Soldaten und medizinisches Personal der UN-Friedenstruppen schlossen sich den Schweigeminuten an, um der Todesopfer des Erdbebens in Sichuan zu gedenken.

Am Vormittag des 17. Mai kamen zudem die Botschafter und Vertreter von internationalen Organisationen aus 80 Ländern in das chinesische Außenministerium, um Opfern und Angehörigen des Erdbebens ihr tiefes Beileid und ihre große Anteilnahme auszudrücken.

Bis 17. Mai, 12.00 Uhr, kamen in Sichuan, Gansu, Shaanxi, Chongqing, Yunnan, Hubei, Henan und Hunan durch das verheerende Erdbeben mit einer Stärke von 8,0 auf der Richter-Skala insgesamt 34 073 Menschen ums Leben. Über 240 000 Menschen wurden verletzt.

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