20-05-2008 Quelle: Radio China International
Ausländische Medien verfolgen landesweite Gedenkveranstaltungen in China
  

Um der Erdbebenopfer in der Provinz Sichuan zu gedenken, hat die chinesische Regierung drei Trauertage festgelegt. Der 19. Mai war der erste dieser drei Trauertage. Die ausländischen Medien haben am gleichen Tag die Gedenkveranstaltungen in verschiedenen Gebieten in China ausgiebig verfolgt und intensiv über die Schweigeminuten am Montagnachmittag berichtet.

Associated Press (AP) etwa berichtete, dass um 14.28 Uhr, exakt eine Woche nach dem verheerenden Erdbeben, in allen Gebieten Chinas Sirenen und Luftschutzsignale ertönten. Das öffentliche Leben des ganzen Landes sei für drei Minuten zum Stillstand gekommen.

Die Nachrichtenagentur Reuters schrieb in einem Artikel, genau eine Woche nach dem Erdbeben in Sichuan sei in China landesweit eine dreiminütige Schweigeminute abgehalten worden. Gleichzeitig hätte man den Handel an den Börsen in Shanghai und Shenzhen für drei Minuten unterbrochen. Während der drei Trauertage werden alle Aufführungen in staatlichen Theater ausgesetzt oder ganz vom Spielplan genommen.

Berichten der AFP zufolge wurden von Beijing bis in die vom Erdbeben schwer betroffenen südwestlichen Gebieten am 19. Mai Gedenkveranstaltungen veranstaltet.

Außerdem berichteten BBC, CNN und alle großen Fernsehstationen in Indien über die Schweigeminute für die Erdbebenopfer in China.

Alle ausländischen Medien betonten, es sei das erste Mal, dass China landesweite Gedenkaktivitäten für die Opfer einer schweren Naturkatastrophe veranstaltet habe.

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