22-05-2008 Quelle: Radio China International
Über 40 000 Tote durch Erdbeben in China
 

Bis 21. Mai 12.00 Uhr sind durch das vor über einer Woche aufgetretene Erdbeben mit dem Epizentrum in Wenchuan in der Provinz Sichuan mit einer Stärke von 8,0 auf der Richter-Skala 41 353 Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 274 683 wurden verletzt, 32 666 Menschen gelten noch als vermisst. Dies teilte das Pressebüro des chinesischen Staatsrates am Mittwoch mit.

Außerdem hieß es, bis 21. Mai 12.00 Uhr seien Geldspenden aus dem In- und Ausland in Höhe von 16 Milliarden Yuan eingegangen.

Laut einem Bericht des Gesundheitsministeriums wurden bis 21. Mai 12.00 Uhr wegen des Erdbebens 59 394 Menschen stationär behandelt, 30 289 von ihnen konnten bereits wieder aus den Krankenhäusern entlassen werden.

Die Regierungen aller Ebenen setzten nach Angaben des chinesischen Finanzministeriums bis Mittwoch 14.00 Uhr nahezu 12,9 Milliarden Yuan für die Katastrophenbekämpfung ein.

Zudem teilte das Büro für Taiwan-Angelegenheiten beim chinesischen Staatsrat mit, dass Mittag des 20. Mai14 Touristen aus Taiwan, die durch das Erdbeben in Sichuan von der Außenwelt abgeschnitten worden waren, wieder sicher nach Taiwan gebracht worden seien.

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