22-07-2008 Quelle: Radio China International
WTO-Ministerkonferenz in Genf eröffnet
  



Eine einwöchige WTO-Ministerkonferenz ist am 21. Juli im WTO-Hauptsitz in Genf eröffnet worden. Dabei werden unter anderem im Rahmen der Doha-Verhandlungsrunde zwei wichtige Fragen aus den Bereichen landwirtschaftliche und nichtlandwirtschaftliche Produkte diskutiert.

Der Generaldirektor der WTO, Pascal Lamy, sagte dazu am 21. Juli, die Weltwirtschaft stehe gegenwärtig vor zahlreichen Herausforderungen. Die Erfolge der Doha-Verhandlungsrunde würden das Wachstum der Weltwirtschaft fördern. Dadurch werde das internationale Handelssystem gefestigt und verbessert.

Der chinesische Handelsminister Chen Deming sagte, die Situation der Landwirtschaft müsse als Kernfrage der Doha-Verhandlungsrunde behandelt werden. Von deren Ergebnissen die sollten die Entwicklungsländer profitieren.

Die US-Handelsbeauftragte Susan Schwab sagte am 21. Juli, die USA würden mit aller Kraft versuchen, bis Ende dieses Jahres bei der Doha-Verhandlungsrunde zu einem Konsens zu kommen. Gleichzeitig hofften die USA, dass die Mitglieder der WTO gemeinsam den Prozess der Doha-Verhandlungsrunde aktiv fördern könnten.

Der EU- Handelskommissar Peter Mandelson erklärte, die EU wolle die Zölle auf landwirtschaftliche Produkte um 60 Prozent senken.

Führende Entwicklungsländer wie Brasilien denken gegenwärtig darüber nach, die Importzölle auf Industrieprodukte auf 19 bis 23 Prozent zu senken.

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