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23-07-2008 Quelle: Radio China International
Freie Interviewführung für ausländische Medienvertreter
![]() Am 22. Juli haben Journalisten von über 50 in- und ausländischen Medien an einer Pressekonferenz des Amtes für Öffentliche Sicherheit in Kunming in Südwestchina teilgenommen. Dabei erteilte der stellvertretende Oberbürgermeister und Leiter des Amtes für Öffentliche Sicherheit, Du Min, Informationen über die Bombenanschläge auf zwei Busse am Montag. Ausländische Medienvertreter bewerteten die Vorgehensweise der Stadtregierung positiv. So hieß es, man habe umgehend auf die Ereignisse reagiert und die Ermittlungen transparent gestaltet. Dabei habe die chinesische Regierung ihr Versprechen erfüllt, ausländische Medienvertreter freie Interviews führen zu lassen. An der Pressekonferenz nahmen unter anderem Journalisten der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo sowie des amerikanischen Auslandssenders "Voice of America", der "Washington Post" und weiterer Medienanstalten teil. Der Korrespondent der Nachrichtenagentur Kyodo sagte, 2008 seien in China viele unerwartete Ereignisse passiert. Sowohl in der Erdbebenregion als auch nach den Bombenanschlägen auf die zwei Busse hätten ausländische Journalisten Interviews führen können. Die offene Haltung der Regierung sei sehr positiv, so der Journalist. Am 21. Juli gab es in zwei öffentlichen Bussen in Kunming Explosionen. Dabei kamen zwei Menschen ums Leben, 14 weitere wurden verletzt. Du Min zufolge gibt es bis jetzt keine Beweise dafür, dass die Bombenanschläge von tibetischen Separatisten verübt worden sind oder dass es sich dabei um Sabotageakte gegen die Olympischen Spiele gehandelt hat. |
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