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25-07-2008 Quelle: Radio China International
"6+1"-Ministerkonferenz zur Förderung der Doha-Verhandlungen
![]() Der Generaldirektor der Welthandelsorganisation (WTO), Pascal Lamy, hat am 23. Juli in Genf eine kleine "6+1"-Ministerkonferenz initiiert, um auf den Doha-Verhandlungen in dieser Woche einen Durchbruch zu erzielen. An der "6+1"-Ministerkonferenz haben Vertreter der EU sowie der USA, Japan, Australien, Brasilien, Indien und China teilgenommen, die als Länder mit großem Einfluss auf die Doha-Verhandlungen betrachtet werden. Im Anschluss an die Konferenz sagte der indische Handelsminister Kamal Nath, dass trotz Erfolgen in einigen sensiblen Fragen wie der Zollpolitik noch immer kein großer Durchbruch erreicht worden sei. EU-Handelskommissar Peter Mandelson sagte, die Konferenz habe die Standpunkte verschiedener Seiten viel klarer gemacht und zur Meinungsannäherung geführt, aber die Kluft zwischen den Industriestaaten und den Entwicklungsländern sei dadurch noch nicht überbrückt. Die Staatssekretärin für Handelsangelegenheiten des EU-Präsidentschaftslandes Frankreich, Anne-Marie Idrac, betonte am 23. Juli in Genf, die Europäische Union (EU) werde bei der Doha-Verhandlungsrunde bezüglich der Landwirtschaft keine neue Zugeständnisse machen. Der brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva sagte, dass die von der EU und den USA bei den Doha-Verhandlungen eingenommenen Standpunkte nicht flexibel genug seien. Sie würden die Bedürfnisse der aufstrebenden Wirtschaftsgemeinschaften nicht ausreichend berücksichtigen. |
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