23-08-2008 Quelle: Radio China International
70 Tote bei Bombenanschlägen in Pakistan
    

Am Donnerstag haben sich im Militärstützpunkt Wah in der pakistanischen Provinz Punjab zwei Selbstmordanschläge ereignet. Dabei kamen 70 Menschen ums Leben, zahlreiche weitere Personen wurden verletzt.

Der Vorsitzende des Oberhauses und derzeitiger Übergangspräsident Pakistans Muhammadmian Soomro, der pakistanische Ministerpräsident Yousuf Raza Gilani, der Leiter der pakistanischen Volkspartei (PPP) Asif Ali Zardari sowie der Leiter der pakistanischen Muslim-Liga (PML-N) Nawaz Sharif haben die Anschläge scharf verurteilt. Gilani forderte die zuständigen Behörden auf, die Drahtzieher des Anschlags ausfindig zu machen und zu bestrafen.

Der chinesische Außenminister Yang Jiechi hat im Telefonatmit seinem pakistanischen Amtskollegen Makkhdoom Qureshi am Freitag sein Beileid für die Todesopfer geäußert. Er sagte, China verurteile terroristische Akte jeglicher Art und werde nach wie vor die Bemühungen der pakistanischen Regierung und Bevölkerung um Erhaltung der gesellschaftlichen Stabilität unterstützen.

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon sowie der UN-Sicherheitsrat haben die zwei Selbstmordanschläge scharf verurteilt.

 
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