26-08-2008 Beijing Rundschau
68 Tote beim Flugzeugunglück in Kirgisistan
 

Nach dem Absturz der Boeing 737 in Kirgistan hat die kirgisische Regierung die Zahl der Toten auf 68 korrigiert. Von den insgesamt 90 Menschen an Bord hätten 22 den Unfall am Sonntagabend überlebt, gab die Regierung in Bischkek nach Angaben der Agentur Interfax bekannt. Die Überlebenden seien je zur Hälfte Kirgisen und Iraner.

Die Maschine der kirgisischen Gesellschaft Itek Air verunglückte kurz nach dem Start vom Flughafen der Hauptstadt Bischkek. Nach offiziellen Angaben ist der Absturz von technischen Problemen verursacht worden.

Weiteren Meldungen zufolge habe Bakiyev in einem Dekret angekündigt, dass der 26. August ein Staatstrauertag für die Todesopfer des Flugunglücks sei. Bakiyev forderte die zuständigen Behörden des Lands auf, alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um Vertretungen anderer Länder in Kigisistan, deren Staatsangehörige unter den Opfern des Flugzeugunglücks sind, in allen betreffenden Angelegenheiten zu unterstützen.

Der chinesische Staatspräsident Hu Jintao hat am 24. August in einem Telegramm an seinen kirgisischen Amtskollegen Kurmanbek Bakiyev seine Anteilnahme zum Flugzeugunglück in Bischkek ausgedrückt.

 

 
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