22-09-2008 Quelle: Radio China International
Regierung übernimmt Behandlungskosten für Opfer des Milchskandals
 

Der chinesische Ministerpräsident Wen Jiabao erklärte am 21. September in Beijing, alle Kinder, die durch das verseuchte Milchpulver erkrankt seien, hätten Anspruch auf eine kostenlose medizinische Untersuchung und Behandlung. Die Regierung werde die Kosten dafür übernehmen, sagte Wen Jiabao anlässlich seines Besuchs in Beijinger Krankenhäusern. Neben der medizinischen Versorgung der erkrankten Kleinkinder in den Spitälern inspizierte Wen Jiabao auch den Vertrieb der Milchprodukte in den Kaufhäusern und Läden in den Wohnvierteln.

Bis 8 Uhr am 21. September sind landesweit 39 965 Säuglinge nach ambulanter Behandlung wieder symptomfrei und gelten als gesund. 12 892 Kleinkinder befinden sich in stationärer Behandlung, 104 von ihnen leiden unter erheblichen Nierenbeschwerden. 1 579 Kinder sind bereits aus den Krankenhäusern entlassen worden. Unter allen behandelten kleinen Patienten machen Säuglinge unter zwei Jahren 81,87 Prozent aus. 17,33 Prozent sind Zwei- und Dreijährige. 0,8 Prozent der Säuglinge seien über drei Jahre alt, hieß es weiter.

 

 
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