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21-04-2008 Quelle: Radio China International
Leistungen beflügeln Sockenhersteller zu weiteren Innovationen
![]() In der ostchinesischen Provinz Zhejiang liegt die Stadt Datang, die sich innerhalb von 20 Jahren von einem kleinen Dorf zu einem weltweiten Zentrum der Textilindustrie gewandelt hat. Jährlich werden dort mittlerweile acht Milliarden Paare Socken produziert. Von der Herstellung der Webmaschinen bis zur Rohstoffverarbeitung, in Datang dreht sich alles um die Herstellung von Socken. Aus der kleinen Ortschaft mit knapp 1000 Einwohnern ist eine moderne, 60000 Menschen zählende Textilindustriestadt geworden. Guo Jianbo ist Bürgermeister der Stadt Datang. Mit Stolz verweist er in einem Gespräch auf die Tatsache, dass 30 Prozent der Socken und Strümpfe auf dieser Erde in Datang hergestellt werden: "Bei uns in Datang gibt es zwei Kontraste: Datang ist eine kleine Stadt, sie hat aber weltweit einen großen Namen. Die Herstellung von Socken ist ein kleines Gewerbe, hat aber einen großen Markt. Dazu kommt noch eine Besonderheit, nämlich, dass die Socken nicht in Großfabriken, sondern, je nach Auftrag, in zahlreichen Wohnvierteln gefertigt werden." Die Sockenproduktion in Datang ist ein typisches Beispiel für die wirtschaftliche Entwicklung in der Provinz Zhejiang, die überwiegend von regionalen Vorzügen profitiert. Dabei gilt die Stadt Datang als Zentrum der Branche mit zwölf bereits integrierten Gemeinden und Dörfern in der Umgebung. In der gesamten Region arbeiten mittlerweile bereits mehr als 100 000 Menschen in der Sockenindustrie. Allein im Jahr 2006 wurden in Datang knapp 28 Milliarden Yuan erwirtschaft. Dennoch wollen sich die Sockenhersteller nicht mit den bislang erzielten Leistungen begnügen und richten ihren Blick verstärkt auf den vielversprechenden Weltmarkt. Dabei soll auf Innovationen großer Wert gelegt werden. |
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