30-04-2008 Beijing Rundschau
Gesundheitswesen
 

Vor der friedlichen Befreiung gab es in Tibet keine modernen Einrichtungen für medizinische Betreuung und Gesundheitspflege. Kurz nach der friedlichen Befreiung Tibets im Jahr 1951 hat die Volksbefreiungsarmee das Gesundheitswesen in Tibet begründet. Bis heute hat der Staat insgesamt mehr als 1,8 Milliarden Yuan Geldmittel bereitgestellt, um die medizinische Betreuung und Gesundheitsfürsorge in Tibet zu entwickeln. Ferner betragen die jährlichen Krankengeldzuschüsse für die Bauern und Hirten über 20 Millionen Yuan. Statistiken zufolge gab es Ende 2006 im ganzen Autonomen Gebiet Tibet 903 Institutionen für Gesundheitsfürsorge, 763 davon waren Krankenhäuser und Sanitätsstationen, 81 Einrichtungen zur Vorbeugung und Behandlung von Krankheiten und 55 Kliniken, Stationen bzw. Stellen für Gesundheitsfürsorge für Mutter und Kind. Es gab 7516 Krankenbetten, 4531 davon in Krankenhäusern. Die Zahl der medizinischen Fachkräfte lag bei 7912, von denen 2691 approbierte Ärzte waren. Es gab pro eintausend Personen 2,7 Krankenbetten und 3 medizinische Fachkräfte.

Um den Aufbau der infrastrukturellen Einrichtungen der Gesundheitspflege in den Agrar- und Viehzuchtgebieten zu fördern, hat Tibet im Jahr 2006 insgesamt 186 Millionen Yuan für den Bau von 453 neuen Sanitätsstationen in den Gemeinden und für den Um- und Ausbau von 11 medizinischen Dienstleistungszentren der Kreise eingesetzt. Inzwischen wurde der Aufbau des Systems der Krankheitsvorbeugung und –kontrolle und des Systems der medizinischen Hilfeleistung intensiviert. Bis Ende 2006 wurden 131 Bauprojekte vollendet, von denen 57 der Krankheitsvorbeugung zugute kommen, und 74 im Bereich der medizinischen Hilfe angesiedelt sind. Die gesamte Investitionssumme betrug etwa 153,71 Millionen Yuan, was bedeutet, dass 96,3 Prozent der vom Staat zugeteilten Gesamtzahl von Projekten realisiert und 93,3 Prozent der gesamten Investitionssumme ausgegeben wurden. Dadurch wurden die Bedingungen für die medizinische Betreuung und Gesundheitsfürsorge in Tibet beträchtlich verbessert und das Absicherungsniveau der Gesundheit der tibetischen Bevölkerung, insbesondere der Bauern und Hirten, weiter erhöht. Statistiken zufolge ist die Sterblichkeitsrate von Frauen während der Schwangerschaft und bei der Geburt von 50 Promille im Jahr 1959 auf 2,47 Promille im Jahr 2006, und die Säuglingssterblichkeit von 430 Promille auf 24,38 Promille gesunken. 4614 Bauern und Hirten, die am grauen Star erkrankt waren, wurden erfolgreich operiert.

 

Kurze Nachrichten


Wirtschaft
Top-Services
Hotel
Routenplaner
Wechselkurs
Rent a car
City Apartments Vermietung
Reise durch China
Schreiben Sie an uns
Aboservice
Wetter
Über Beijing Review | Über Beijing Rundschau | Rss Feeds | Kontakt | Aboservice | Zu Favoriten hizuf ügen
Adresse: BEIJING RUNDSCHAU Baiwanzhuanglu 24,
100037 Beijing, Volksrepublik China