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04-05-2008 Beijing Rundschau
Politische Autonomie
Beispielsweise verabschiedete der Ständige Ausschuss des Volkskongresses des Autonomen Gebiets Tibet im Jahr 1981 entsprechend den konkreten Gegebenheiten in Bezug auf die Geschichte und die Gebräuche Tibets die modifizierten Vorschriften des Autonomen Gebiets Tibet für die Implementierung des „Ehegesetzes der Volksrepublik China“. Nach diesen Vorschriften mindert sich das gesetzliche Heiratsalter für Tibeter um zwei Jahre. Ferner sind darin vorgesehen: Denjenigen, die vor dem Inkrafttreten der modifizierten Vorschriften mehr als eine Frau oder mehr als einen Mann hatten, sollte es erlaubt sein, den Status quo ihrer Ehe beizubehalten, insofern sie ihn nicht selbst verändern wollten. Im Hinblick auf die besonderen geographischen und natürlichen Bedingungen Tibets hat das Autonome Gebiet Tibet festgelegt, dass die Arbeiter und Angestellten in Tibet 35 Stunden pro Woche arbeiten. Das bedeutet, dass sie fünf Stunden weniger als ihre Berufsgenossen in den anderen Landesteilen arbeiten. Auf der Grundlage der Durchführung der Bestimmungen der Zentralregierung über die nationalen Feiertage hat das autonome Organ Tibet das „Tibetische Neujahr“, das „Shoton-Fest“ und einige andere traditionelle Festtage der tibetischen Nationalität als offizielle Feiertage des Autonomen Gebiets bestimmt. Diese lokalen Gesetze und Vorschriften gewähren der tibetischen Bevölkerung eine gesetzliche Garantie für die Ausübung ihrer Rechte in den verschiedenen Bereichen. |
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