|
04-05-2008 Beijing Rundschau
Land-, Vieh- und Forstwirtschaft, Industrie und Bauwesen
Bergbauindustrie Tibet fördert eine solide Entwicklung der Bergbauindustrie, indem es Schürfung und Erschließung von Bodenschätzen unablässig verstärkt. Im Jahr 2006 wurden in Tibet insgesamt 121 800 Tonnen Chromerze, 415 000 Tonnen Bleierze und 1,26 Millionen Tonnen Kupfererze gewonnen, sowie 1,667 Millionen Tonnen Zement hergestellt. Die Gewinnung von Sand und Steinen für die Bauwirtschaft hatte ebenfalls einen großen Zuwachs zu verzeichnen. Die Jahresproduktion betrug 5 Millionen Kubikmeter, wobei ein Produktionswert von über 100 Millionen Yuan erwirtschaftet wurde. Im Jahr 2006 hat Tibet mehr als 80 Millionen Yuan in Probebohrungen investiert und 130 Projekte durchgeführt, die einer großangelegten Untersuchung von Bodenressourcen und der Renaturierung von Gebieten dient, in denen Bodenschätze abgebaut worden sind. Gleichzeitig wurde die Schürfung von wichtigen Mineralienarten und die Erforschung potenzieller Lagerstätten durchgeführt. Schürfungen belegen den Reichtum Tibets an Bodenschätzen. 2000 Lagerstätten von 101 Mineralien wurden entdeckt, deren potenzieller Gesamtwert 1000 Milliarden Yuan beträgt. Mit seinen 13 Lagerstätten, darunter reiche Vorräte an Chrom, Kupfer und Bor, steht Tibet an der Landesspitze. Der geschätzte gesamte Produktionswert der Bergbauindustrie wird sich in den kommenden fünf bzw. zehn Jahren auf über 10 Milliarden Yuan belaufen. Sein Anteil am gesamten Produktionswert des Autonomen Gebiets wird ein Drittel betragen. Somit wird die Bergbauindustrie zu einer tragenden Säule der tibetischen Wirtschaft werden.
Bauwesen Der Wertzuwachs des tibetischen Bauwesens hat sich im Jahr 2006 auf 5,838 Milliarden Yuan belaufen, ein Plus von 25,2 Prozent gegenüber 2005; der Anteil der Zuwachsrate des Bauwesens am BSP Tibets stieg auf 20,13 Prozent. Mit der allmählichen Ausweitung des Bauwesens stieg die Zahl der Bauern und Hirten, die in diesem Wirtschaftszweig tätig sind, auf über 30 000. Sie erwirtschafteten dabei ein Einkommen in Höhe von etwa 100 Millionen Yuan. Durch die Ausweitung der Reform des Wohnungssystems hat die Immobilienbranche im letzten Jahr immer mehr Kapital angezogen. Im Jahr 2006 gab es 76 registrierte Immobilienunternehmen mit einem Investitionsvolumen von 810 Millionen Yuan. Insgesamt wurden Eigentumswohnungen mit einer Gesamtfläche von 610 000 Quadratmetern gebaut, ein Plus von 39 Prozent gegenüber 2005. Die Immobilienbranche ist ein neuer und wichtiger Faktor für die Entwicklung der tibetischen Wirtschaft geworden. |
| Über Beijing Review | | | Über Beijing Rundschau | | | Rss Feeds | | | Kontakt | | | Aboservice | | | Zu Favoriten hizuf ügen |
| Adresse: BEIJING RUNDSCHAU Baiwanzhuanglu 24, 100037 Beijing, Volksrepublik China |