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12-10-2007 Beijing Rundschau
Xi'an - Chinas Tor zum Westen
von Ricky v. Kanne
Der Trommelturm, in dessen unmittelbarer Nähe auch der Glockenturm liegt, gilt auch als Eingang zu dem moslemischen Viertel in der Stadt, das sehr berühmt ist. Xi’an liegt als Großstadt genau zwischen den Kulturkreisen und gilt als Sammelbecken für viele Religionen. Ungefähr 60 000 Moslems wohnen in Xi’an und die Straße des moslemischen Viertels, deren Mittelpunkt die Moschee bildet, ist wie ein großer Markt mit vielen unterschiedlichen Ständen, die Essen, Kleidung, Souvenirs und allerlei uns unbekannte Leckereien verkaufen. In dem Viertel herrscht eine sehr entspannte Atmosphäre, und es macht einfach Spaß, durch die kleinen Gassen zu schlendern und immer mal wieder etwas Neues zu probieren. Die Moschee gilt als die schönste Moschee in China und liegt nicht nur an dem schönen, baumbewachsenen Vorhof und den zarten Pflanzenreliefs. Der Baustil der Moschee erinnert sehr an einen buddhistischen Tempel, und die heutige Moschee stammt aus dem 14. Jahrhundert. Die Anlage, die sehr versteckt in den kleinen Gassen liegt, wirkt sehr ruhig und friedlich und ist daher ein willkommener Ruhepol nach dem hektischen Treiben in den Straßen und Gassen des moslemischen Viertels. Xi’an ist das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Nordwestchinas und hier beginnt auch die berühmte Seidenstrasse. Neben der bekanntesten Attraktion, der Terrakotta-Armee, hat Xi’an noch viele weitere Sehenswürdigkeiten, so zum Beispiel die große und die kleine Wildganspagode, den Glocken- und den Trommelturm und einige interessante Museen. Leider konnten wir uns in Xi’an nicht alle Sehenswürdigkeiten ansehen, aber die Stadt, besonders der Teil innerhalb der Stadtmauern, ist sehr vielseitig und bieten Interessantes für die verschiedenen Geschmäcker: Historisches, Shopping und Nachtleben. Also bleibt das Fazit, dass Xi’an nicht nur Dank der Tonarmee ein Besuch wert ist. |
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