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05-11-2007 Quelle: Radio China International
Das Taishan-Gebirge in China
Wohl kein anderes Gebirge in China hat einen höheren Stellenwert als das Taishan-Gebirge in der ostchinesischen Provinz Shandong. Das Gebirge wurde vor ungefähr 2000 Jahren auch als Altar des Himmelsgottes angesehen. Das Taishan-Gebirge ist bis zu 1500 Meter hoch und erstreckt sich in dem Gebiet zwischen der Stadt Jinan und der Stadt Taian. Der Name Tai bedeutet in der chinesischen Sprache Frieden. Daher wird das Gebirge gerne als Symbol für Frieden und Zusammenhalt angesehen. Aus diesem Grund wurden die verschiedenen Gipfel des Taishan-Gebirges auch oft von Kaisern bestiegen, um dort dann an einer Opferzeremonie teilzunehmen.
Die Gipfelbesteigungen der Kaiser begannen normalerweise mit dem Besuch des Dai-Tempels, der am Fuße des Taishan-Gebirges am kaiserlichen Weg zwischen dem südlichen Stadttor von Tai'an und dem Hauptgipfel des Gebirges steht. Vor dem Beginn des Bergabenteuers wurde im Dai-Tempel immer eine Opferzeremonie abgehalten. In der Tempelanlage steht außerdem eine Vielzahl an Steinstelen. Auf diesen Stelen wird die mehr als 2.000 Jahre zurückreichende Geschichte der Besteigung des Taishan durch den jeweiligen Kaiser dargestellt. Dazu erklärt uns unsere Reiseleiterin Li Xinfeng: "Die meisten dieser Stelen wurden nach dem Besuch durch den Kaiser errichtet. Geschichten über den Ausbau des Dai-Tempels, über den Anlass des Besuches eines Kaisers oder über eine Opferzeremonie für die Gottheiten stehen auf den Stelen. Da manche aber schon vor sehr langer Zeit aufgestellt wurden, sind viele Texte wegen der Verwitterung nur noch schwer zu lesen." |
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