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05-11-2007 Quelle: Radio China International
Der Urwald von Shennongjia
![]() Im Shennongjia Urwald leben die von Aussterben bederohten Stumpfnasenaffen. Da sich seit einigen Jahren das Ökosystem im Shennongjia verbessert, nimmt die Zahl der Stumpfnasenaffen wieder zu. Die ehemals 600 Affen zählende Kolonie besteht heute schon aus etwa 1200 Tieren. Einige QSL-Karten von Radio China International zeigen Stumpfnasenaffen. Über die Bemühungen, die Affen zu schützen, berichtet uns Qian Yuankun, ein Vertreter der lokalen Regierung: "Einige Menschen waren in der Vergangenheit sehr besorgt, dass die Stumpfnasenaffen im Shennongjia Urwald nicht mehr lange existieren könnten. Man befürchtete sogar, dass der Wald zerstört werden könnte. Heute können wir stolz darauf sein, dass der Shennongjia so erfolgreich geschützt wird. Die Zahl der Stumpfnasenaffen nimmt ständig zu. Sie dehnen ihren Lebensraum aus. Der Shennongjia Urwald wird nicht nur gut geschützt, sondern er wird auch immer attraktiver für Lebewesen." Seit fast 20 Jahren bemüht sich die lokale Verwaltung nun darum, den Naturschutz und die Erschließung des touristischen Potentials des Shennongjia Urwalds unter einen Hut zu bringen. Jährlich kommen mehr als 600 000 Besucher nach Shennongjia. Durch die Entwicklung des Tourismus sind die Einkommen der Menschen in der Nähe des Urwaldes gestiegen. Li Shikai, ein Waldarbeiter, hat beispielsweise eine Pension eröffnet. Vor allem im Sommer kann er dadurch mehr verdienen: "Die Möglichkeiten, eine Reise in ein ökologisch interessantes Gebiet zu machen, locken immer mehr Besucher nach Shennongjia. Besonders im Sommer steigt die Zahl der Touristen. Daher habe ich einen Kredit aufgenommen, um eine Pension zu eröffnen. Seit einigen Jahren kann ich dadurch mein Einkommen verbessern." Die steigenden Besucherzahlen stellen für den Naturschutz in Shennongjia eine große Herausforderung dar. Für die lokale Verwaltung hat der Naturschutz aber oberste Priorität. Dazu der Regierungsvertreter Qian Yuankun: "Wir betrachten den Naturschutz immer als Voraussetzung für die Entwicklung der Wirtschaft und der Gesellschaft in der Nähe des Shennongjia. Daher hat der Naturschutz für uns oberste Priorität, wenn es darum geht, die wirtschaftliche Entwicklung und die Bewahrung der Natur in Einklang zu bringen."
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