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Wie kann China das Bewusstsein für handwerkliche Qualität fördern?

Von Yan Wei  ·   2016-04-18  ·  Quelle:Beijing Rundschau
Stichwörter: Bewusstsein;Fertigungsindustrie
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Li Shigong

Im diesjährigen Tätigkeitsbericht der Regierung, vorgelegt auf der vierten Tagung des 12. Nationalen Volkskongresses, Chinas oberstem Gesetzgeber, die im März in Beijing stattfand, präsentierte Ministerpräsident Li Keqiang das Konzept des „handwerklichen Könnens". Es war das erste Mal, dass dieser Begriff im wichtigsten, alljährlich veröffentlichten Regierungsdokument erwähnt wurde. 

China sollte Unternehmen dazu anregen, individuell zugeschnittene und flexible Produktionsverfahren zu anzuwenden, und das Bewusstsein für handwerkliches Können fördern, damit qualitativ hochwertige Produkte entstehen, auf die ihre Hersteller stolz seien, und damit China seine Produkte und Marken verbessern könnte, erklärte Li. Die Fertigungsindustrie des Landes sei zurzeit zwar ein Schwergewicht, aber nicht stark, und wenn es um Innovationen gehe, eher schwach. Die Förderung des handwerklichen Könnens könnte China von einem Massenhersteller in einen Qualitätsproduzenten mit Fokus auf maßgeschneiderten Produkten und Dienstleistungen verwandeln. 

Was bedeutet die Idee des handwerklichen Könnens? Warum ist sie für Chinas Industrie sowie allgemeinere Aspekte der Wirtschaft und des gesellschaftlichen Lebens wichtig? Wie kann China ein solches Bewusstsein für den gesamten wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Fortschritt nutzen?  Es folgt eine Auswahl an Meinungen aus chinesischen Medien: 

Zuo Ya (People's Daily):  Es gibt heute zu viel Mittelmäßigkeit in Chinas Fertigungsindustrie. Mit der Herstellung von 220 Industrieprodukten liegt China zwar weltweit auf Platz eins. Wenn es aber um Qualität geht, findet man chinesische Produkte nur selten unter den internationalen Marken. Die meisten hiesigen Produkte werden im unteren und mittleren Marktsegment verkauft. Hauptgrund dafür ist das fehlende Bewusstsein für handwerkliche Qualität.  

Dieser Mangel führt zu einer großen Wettbewerbslücke am Markt. Kurzfristig erfordern schlecht hergestellte Produkte kontinuierliche Nachbesserungen, kosten eine Menge menschlicher Ressourcen  und verringern die Gewinnspannen. Langfristig verhindert der schlechte Ruf der Produkte zwangsläufig, dass Unternehmen den Mehrwert ihrer Erzeugnisse erhöhen können und behindert die Transformation und Modernisierung von Unternehmen. 

Das Thema der handwerklichen Qualität wurde im diesjährigen Tätigkeitsbericht der Regierung erwähnt und dieser Antrag trifft es auf den Punkt. Ob Produkte der japanischen Leichtindustrie, raffinierte Maschinen aus Deutschland oder Luxusuhren aus der Schweiz - handwerkliches Können hat all diesen Ländern enorme wirtschaftliche Vorteile gebracht und ihrer Fertigungsindustrie eine große Vitalität verliehen. Die globale Finanzkrise hat einige Länder dazu gebracht, mehr Wert auf Qualität zu legen. Wenn China sich seine Position auf dem weltweiten Markt für  Spitzenprodukte sichern will, muss es begreifen, dass es notwendig ist, das maßgeschneiderte Produktionsmodell zu fördern. 

Wo aber liegt der Ursprung der Handwerkskunst? Sie entspringt zunächst einmal einer „gewissenhaften Einstellung" zur Produktion. Der Marktwettbewerb war stets abhängig von der Qualität der Produkte selbst. In Phasen schnellen Wachstums können bunte Anzeigen vielleicht eine große Zahl an Kunden anlocken; die letztendlichen Gewinner werden jedoch die Unternehmen sein, die wettbewerbsfähige Produkte herstellen. Chinesische Unternehmen haben sich jahrelang nur auf die Ausweitung ihrer Geschäfte konzentriert und die Qualität ihrer Produkte ignoriert. Infolgedessen werden chinesische Produkte mit ihrem schlechten Design und ihrer mangelnden Qualität bei den Details häufig von japanischen und deutschen Produkten übertroffen.   

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