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Die Kraft des Marktes bei der Armutsbekämpfung

  ·   2017-07-17  ·  Quelle:Radio China International
Stichwörter: Armutsbekämpfung;Entwicklung;Jinggangshan
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Das Wasser der Bergquelle fließt hier in die über 20 Hektar Ackerland des Dorfes Jiangbian und bewässert ihre Erdbeeren. Hier liegt das Penghao-Anbauzentrum für Erdbeeren. Sie gilt als Vorbild der Armutsbekämpfung durch Entwicklung der Industrie in der Stadt Jinggangshan. Allein von November 2015 bis Mai 2016 hat das Anbauzentrum über 250 Tonnen Erdbeeren verkauft und einen Absatz von über sechs Millionen Yuan gemacht. Die 33 in Armut lebenden Familien des Dorfes Jiangbian, die am Erdbeeranbau beteiligt sind, verdienten dadurch über 10.000 Yuan. Die Besonderheiten des Anbauzentrums erklärt der Sekretär des Parteikomitees der Gemeinde, Wang Di:

„Wir haben die richtige Branche gewählt. Beim Erdbeerenanbau erhält man Gewinn schon im gleichen Jahr nach dem Anbau. Im September haben wir die Sämlinge angebaut. Bereits im November des gleichen Jahres kann man mit dem Aufsammeln anfangen. Die lange Ernteperiode kann sogar bis Mai des kommenden Jahres dauern. Darüber hinaus haben wir den richtigen Chef gewählt. Der Chef des Zentrums Gan Zhongming hat selber auch den Wunsch, in die Armutsbekämpfung zu investieren. Nicht zuletzt können die armen Familien unterschiedliche Vorteile daraus ziehen. Dazu gehören Miete für die Böden, Profite des Erdbeerenanbaus und Dividende der Aktien. In den letzten zwei Jahren haben die Bewohner hier Hoffnungen und Zuversicht bekommen."

Der 52jährige Gan Zhongming wurde in einer kleinen Gemeinde neben Jinggangshan geboren. Bevor er in seine Heimat investierte, machte er Obstgeschäft in Shenzhen in Südchina. Nachdem sich der Absatzumfang seines Geschäfts ständig entwickelte, hat das fehlende Angebot an hochwertigen Obstsorten, wie Erdbeeren, die weitere Entwicklung des Geschäfts eingeschränkt. Da er damals keinen passenden Anbieter gefunden hat, kam er dazu, selbst Erdbeeren anzubauen. Nach Untersuchung und Inspektion beschloss er schließlich, in seiner Heimat in Jinggangshan ein Anbauzentrum für Erdbeeren zu gründen. Die direkte Entfernung zwischen Jinggangshan und Shenzhen beträgt nur 600 Kilometer. Demnach können die aufgesammelten Erdbeeren innerhalb eines Tages nach Shenzhen transportiert werden.

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